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Region  // Nürnberg

Grosseinsatz

Nürnberger Betrieb wegen mysteriösem Geruch evakuiert - Großeinsatz der Feuerwehr

Etwa 50 Einsatzkräfte rückten am Freitag in Nürnberg aus - mehrere Menschen hatten über Atemreizungen geklagt. Was war die Ursache?
Etwa 50 Einsatzkräfte rückten am Freitag in Nürnberg aus - mehrere Menschen hatten über Atemreizungen geklagt. Die Ursache bleibt unklar. Foto: NEWS5 / Grundmann
 
Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienste rückten am Freitag zu einem Einsatz in die Duisburger Straße in Nürnberg aus. Es gab den Verdacht eines Gefahrstoffaustritts, mehrere Menschen klagten dort über Reizungen und fühlten sich unwohl. Ein Gefahrstoff konnte von der Feuerwehr nicht nachgewiesen werden, allerdings war die ganze Einsatzstelle in einen exotischen Duft gehüllt.

Gegen halb zwölf ging laut Feuerwehr in der Integrierten Leitstelle ein Notruf ein, dass in einer Firma in der Duisburger Straße bei mehreren Mitarbeitern Reizbeschwerden und Übelkeit auftraten, ohne das hierfür eine Ursache ersichtlich sei.


Feuerwehr überprüft Luft

Neben Kräften des Rettungsdienstes zur Behandlung der Patienten wurde auch eine Messeinheit der Feuerwehr entsendet, um die Ursache für die Beschwerden herauszufinden. Nach der Räumung des Gebäudes und der Übergabe der insgesamt 20 Erkrankten an den Rettungsdienst wurden seitens der Feuerwehr Messungen durchgeführt und das ganze Gebäude vergeblich auf mögliche Emissionquellen durchsucht.

Da insgesamt drei Messungen im betroffenen Bereich keinerlei Anhaltspunkte für einen Gefahrstoffaustritt boten und die Sichtung der Patienten bis auf eine Ausnahme überwiegend unauffällig verlief, konnten die Mitarbeiter nach etwa eineinhalb Stunden und intensiver Lüftung des betroffenen Bereichs wieder in das Gebäude zurückkehren.


Ursache bleibt weiter unklar

Was genau zu den Reizungen geführt hatte, ließ sich nicht abschließend klären. Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Abluft eines benachbarten gewürzverarbeitenden Betriebes, die die Einsatzstelle gelegentlich in einen exotischen Gewürzduft tauchte, eventuell zu Verunsicherungen und den Beschwerden geführt hatte.

Im Einsatz befanden sich insgesamt 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, zwei Notärzte, ein Rettungshubschrauber, 22 Einsatzkräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes, sowie mehrere Streifenwägen der Polizei.

Die Duisburger Straße musste für die Dauer des Einsatzes zwischen Mühlheimer und Bochumer Straße gesperrt werden, da sich zahlreiche Einsatzmittel des Rettungsdienstes auf der Anfahrt befanden und starker Lieferverkehr herrschte.

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