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Musik

Nürnberger Band Yucca: Riesen-Sause zum 10-Jährigen

10 Jahre Yucca: Eine große Sause und fünf neue Songs warten am Samstag auf Freunde, Fans und Musikbegeisterte.
Festgeklebt: Yucca feiert 10-jähriges Bestehen. Foto: Michele Aflatoon
 
von JENNIFER HAUSER
Wenn Chris Mertel über seine Band Yucca spricht, dann fallen immer wieder die Worte "Freundschaft" und "Leidenschaft". Der gebürtige Hersbrucker feiert in diesem Jahr mit seiner Band 10-jähriges Bestehen und hofft am Samstag auf eine große Sause mit vielen Freunden, Fans und auch mit neuen Gesichtern.

Sie waren 13, 14 oder 15, als sich Matze, Chris, Peter und Dani kennen lernten. Gebürtig sind sie alle aus der Gegend um Hersbruck im Nürnberger Land, arbeiten mittlerweile in ganz Bayern verteilt. Franken ist ihre Heimat und in Nürnberg treffen sie sich immernoch häufig. Durchschnittlich zwei Mal pro Woche zur Bandprobe. "Wir versuchen es schon hinzukriegen, dass wir uns einmal unter der Woche und einmal am Wochenende treffen", erklärt Chris, "aber es klappt natürlich nicht immer. Matze ist Papa geworden, da gibt es natürlich andere Prioritäten und auch die Jungs, die nicht mehr in Nürnberg arbeiten, schaffen es einfach nicht immer."

Trotzdem ist ihnen die Band und die Freundschaft wichtig. Deshalb halten sie auch nach zehn Jahren in der Band-Historie an den regelmäßigen Treffen fest. Und an Ideen mangelt es ihnen nicht, versichert Chris, denn jeder Song ist - auch wenn die Stilrichtung immer die gleiche war - etwas anderes.


Vier Hersbrucker sind Stamm-Ensemble

Die vier Hersbrucker sind das Stamm-Ensemble von Yucca, seit kurzem haben sie dazu einen neuen Schlagzeuger. Aber auch Ric, der neue Schlagzeuger, zählt zu den Freunden und ist nicht nur ein Bekannter. "Wir kennen uns jetzt schon seit zehn Jahren", sagt Chris, "da wächst natürlich so eine Freundschaft. Er hat damals unser erstes Album aufgenommen." Für Yucca sei es unvorstellbar gewesen, einen völlig Fremden ins Boot zu holen, betont Chris.

Seit dem letzten Album im Sommer 2014war es etwas still um die Jungs. Nun sind sie aber zurück und wollen am Samstag das K4 in Nürnbergfüllen und zum Kochen bringen. "Wir sind eine laute Band", sagt Chris schmunzelnd, "aber wir mögen auch gerne die kleinen Locations. Wir haben schon überlegt, ob wir Ohrstöpsel mitbringen und verteilen sollen." Das Konzert am Samstag wird zum einen die Feier zum zehnjährigen Bestehen der Band, zum anderen aber auch die Präsentation von fünf neuen Songs und einem Remake vom letzten Album.

"Früher haben wir die neuen Songs oft in anderen Städten ausprobiert, bevor wir sie in der Heimat gespielt haben", sagt Chris, "dieses Mal gehen wir zuerst in Nürnberg mit ihnen auf die Bühne." Dass dabei die Aufregung nicht weniger wird, ist klar. "Wir ziehen alles gemeinsam durch. Aber wir sind extrem nervös, bevor wir auf die Bühne gehen. Vor allem in Nürnberg, weil wir da in viele bekannte Gesichter blicken."


Diese Gesichter haben sich in den vergangenen zehn Jahren um die Band gesammelt und viele Auftritte verfolgt. Doch die Yucca-Jungs sind nicht nur älter geworden, auch ihre Art Musik zu machen ist erwachsener geworden, verrät Chris. "Der Prozess hat sich verändert. Er ist länger geworden. Wir feilen viel länger an den Songs. Früher gab es öfter mal ein "Passt scho" und der Song war dann fertig. Das gibt es heute nicht mehr - auch wenn es natürlich Songs gibt, die schneller entstehen als andere."

Einen Lieblingssong hat Chris nicht - auch wenn er besonders bei den Alten wie "Fiona" eine Art Freude und Nostalgie zugleich aufkommt. "Aber man sagt ja auch nicht, man hat ein Lieblingskind, wenn man drei Kinder hat", findet Chris, "und unsere Songs sind alle unsere Babys."

Etwas mehr als 200 Leute werden zum Jubiläumskonzert am Samstag erwartet. Der Eintritt beträgt an der Abendkasse 10 Euro, im Vorverkauf 7 Euro. "Es soll eine riesen Sause werden", sagt Chris, "wir wollen danach dann mit den Leuten reden und feiern."

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