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Autoliebhaber

Nürnberg: Erste Oldtimer-Messe im Dezember

Der Markt für alte Traumwagen boomt. Die Firma "Retro Messen" setzt auf Expansion und veranstaltet im Dezember eine erste Oldtimer-Messe in Nürnberg.
Absolute Schmuckstücke sind auf der Oldtimer-Messe Retro Classic Bavaria bald in Nürnberg zu sehen. Foto: Nikolas Pelke
 
von NIKOLAS PELKE
Oldtimer sind hip, der Markt boomt. Das dürfte nicht nur an den niedrigen Zinsen liegen. Automobile Klassiker begeistern offensichtlich immer mehr Menschen mit Benzin im Blut. Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass vom 9. bis zum 11. Dezember zum ersten Mal eine große "Oldtimer-Messe" in Nürnberg stattfindet.

Unter der Überschrift "Retro Classics Bavaria" werden in den neuen Messehallen der Frankenmetropole nicht nur unerschwingliche Träume aus Blech zu sehen sein. In einer Ausstellungshalle sollen bei Auktionen sogar Schnäppchen unter den Hammer kommen. Und das aus gutem Grund: "Wir leben von den Schraubern, Sammlern und Oldtimer-Enthusiasten", erklärte Karl Ulrich Herrmann bei der Präsentation der Oldtimer-Messe in Nürnberg.

In den unteren und mittleren Preissegmenten verzeichne die Branche die meisten Zuwächse, betonte der 70-jährige Auto-Experte und Messe-Veranstalter aus Stuttgart. Die Firma "Retro Messen" setzt auf Expansion. Von Nürnberg aus wollen die Veranstalter neben Bayern auch Tschechien, Thüringen und Sachsen erobern. Damit dürfte Herrmann langfristig die Vormachtstellung der Franzosen und Holländer auf dem Oldtimer-Messemarkt angreifen.


Junge Oldtimer aus den 80ern

Rund 350.000 Autos mit H-Kennzeichen fahren derzeit durch Deutschland. Allein 2014 seien über 30.000 Fahrzeuge neu hinzugekommen. Erfreulich findet der Branchen-Kenner, dass sich die Preise wieder auf ein vernünftiges Niveau zurückbewegen würden.

So sei ein gut erhaltener Mercedes-Benz SL 300 für unter eine Million Euro zu haben. Lediglich bei den absoluten Raritäten bewege sich der Preis aufgrund der Niedrigzinsen weiter in schwindelerregenden Dimensionen.
Das beliebteste Modell der Oldtimer-Freunde ist derzeit der VW Käfer. Auf den weiteren Plätzen folgen die Mercedes-Baureihen W123 (alte E-Klasse) und R107 (Nachfolger der berühmten "Pagode"). Um die Zukunft der Szene ist den Veranstaltern nicht bange. Schließlich würden demnächst Autoträume aus der Mitte der 80er Jahren in den Genuss der H-Kennzeichen kommen.

Für ein Oldtimer-Kennzeichen muss ein alter Traum auf vier Rädern mindestens 30 Jahre auf dem Buckel haben. Zwar sei bei diesen jungen Oldtimern aufgrund der hohen Stückzahlen keine große Wertsteigerung zu erwarten. "Wenn man diese Autos pflegt, verlieren sie aber auch nicht an Wert", ist sich Jochen Maas sicher.

Bei der Oldtimer-Messe werden laut Veranstalter rund 1500 Fahrzeuge in den vier Messehallen ausgestellt werden. Wer nur gucken und nicht kaufen will, der kann vom 9. bis 11. Dezember in Nürnberg echte Raritäten bestaunen - auch der Traditionsmarke "Horch" wird eine Sonderausstellung gewidmet, verrät Herrmann.
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