Nürnberg
Kriminalität

Mann mit Küchenmesser in Nürnberg getötet - Anklage erhoben

Knapp vier Monate dem gewaltsamen Tod eines 54 Jahre alten Mannes in Nürnberg hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 31-Jährigen erhoben.
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Foto: News5 / Grundmann
Foto: News5 / Grundmann
Knapp vier Monate dem gewaltsamen Tod eines 54 Jahre alten Mannes in Nürnberg hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 31-Jährigen erhoben. Dem Mann werde heimtückischer Mord vorgeworfen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Der 31-Jährige sei ein abgelehnter Asylbewerber aus Indien, der zur Tatzeit noch nicht habe ausgewiesen werden können.

Laut den Ermittlungen hoffte der Mann auf eine Eheschließung mit einer 54-Jährigen, mit der auch das spätere Opfer bekannt war. Dadurch habe er seinen Aufenthaltsstatus in Deutschland verbessern wollen. "Wir gehen davon aus, dass er wusste, dass das Opfer mit der Frau eine engere Verbindung hat", sagte die Sprecherin. Die Tat ereignete sich Mitte Januar in der Wohnung der Frau, die dann auch die Polizei rief. Als die Beamten und der Rettungsdienst eintrafen, war der 54-Jährige bereits tot.

Tatwaffe sei ein Küchenmesser aus der Wohnung der Frau gewesen. Der 54-Jährige sei nach dem Angriff verblutet. Der Beschuldigte war nach der Tat zunächst geflüchtet, dann aber an den Tatort zurückgekehrt. Dabei wurde er festgenommen. Der Mann hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
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