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Fussball

Heimsieg: 1. FC Nürnberg gewinnt gegen Union Berlin

Klarer Sieg gegen den Zweitplatzierten: Der 1. FC Nürnberg schlägt im Heimstadion Union Berlin. Dem FCN glückt eine Premiere.
Hanno Behrens von Nürnberg (l) und Felix Kroos von Berlin kämpfen um den Ball. Foto: Armin Weigel/dpa
 
von DPA
Der 1. FC Nürnberg hat den erlösenden ersten Heimsieg der Saison bejubelt. Die Franken gewannen am Freitag am achten Spieltag gegen das zuvor in sechs Spielen ungeschlagene Team von Union Berlin mit 2:0 (1:0). Eine Woche nach dem 3:1 in Bielefeld und dem ersten Sieg in dieser Spielzeit durfte Trainer Alois Schwartz nach den Treffern von Kevin Möhwald (45.+1 Minute) und Cedric Teuchert (84.) wieder jubeln.

Beide Mannschaften dezimierten sich vor 24 465 Zuschauern schnell selbst. Unions Kristian Pedersen (39.) und Nürnbergs Edgar Salli (42.) sahen gelb-rot. Nürnberg verbesserte sich auf Rang 13, Berlin ist Vierter.
25 Minuten dauerte es beim lange zurückhaltenden Auftritt beider Teams bis zur ersten richtig guten Torchance. Nach einem Foul von Unions Pedersen brachte Möhwald den an ihm verursachten Freistoß vor das Berliner Tor. Der Kopfball von Hanno Behrens strich nur knapp am Pfosten vorbei (25.).

Danach nahm die Partie zwischen dem besten Angriff (Berlin/16 Tore) und der schlechtesten Abwehr (Nürnberg/18 Treffer) mehr an Fahrt auf, es ging auch härter zur Sache. Zwei mit gelb vorbelastete Spieler rückten in den Fokus. Der beim Foul an Möhwald verwarnte Pedersen rauschte beim Kampf um den Ball mit vollem Tempo in "Club"-Torhüter Thorsten Kirschbaum. Gelb-Rot war die Konsequenz, der Däne tat sich auch selbst noch weh und humpelte gestützt vom Feld.

Nürnberg spielte nun in Überzahl - das aber auch nur drei Minuten. Der in der 26. Minute verwarnte Edgar Salli traf Simon Hedlund mit der Hand im Gesicht und musste auch früher zum Duschen gehen. Überraschend gingen danach die Gastgeber in Führung. Möhwald zog aus gut 25 Metern ab - und Union-Keeper Jakob Busk sah bei dem Schuss schlecht aus.

Kurz nach dem Seitenwechsel war Busk dagegen auf dem Posten, als er eine Riesenchance von Möhwald (55.) vereitelte. Tim Matavz hatte fein vorbereitet. Für die besser nach der Pause gestarteten Nürnberger hatten wieder Möhwald (56.) und Matavz (56.) das 2:0 auf dem Fuß. Beide scheiterten aber.

Der verletzte Top-Torjäger Collin Quaner (6 Tore) fehlte den von der Spielanlage besseren Berlinern sichtbar bei den Bemühungen um den Ausgleich. "Club"-Torhüter Kirschbaum zeigte sich zudem sehr sicher, rettete gegen Damir Kreilach mit einer Glanzparade (79.). Wenige Minuten nach seiner Einwechslung machte der 19-jährige Teuchert bei einem Konter abgezockt alles klar. Dem Schwartz-Team glückte eine Premiere: Erstmals in dieser Saison blieb es ohne Gegentor.
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