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Römisch-deutscher Kaiser

Große Ausstellung zu Karl IV. kommt nach Nürnberg

Nach dem Auftakt in Prag wird die große Ausstellung zu Kaiser Karl IV. vom 20. Oktober an im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg präsentiert.
Nach dem Auftakt in Prag werden 180 der Exponate vom kommenden Donnerstag (20. Oktober) an im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg präsentiert. Foto: Archiv
 
von DPA
Er war römisch-deutscher Kaiser, böhmischer König und gilt heute als einer der ersten großen Europäer: Karl IV. wäre in diesem Jahr 700 Jahre alt geworden. Gefeiert wird der weise und listige Herrscher mit der ersten bayerisch-tschechischen Landesausstellung - die rund 250 Ausstellungsstücke aus der ganzen Welt versammelt. "Wir wollen zeigen, wie er wirklich war", sagte Kurator Jiri Fajt bei der Ausstellungseröffnung in Prag im Mai.

Nach dem Auftakt in Prag werden 180 der Exponate vom kommenden Donnerstag (20. Oktober) an im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg präsentiert. Die Medien haben bereits an diesem Freitag die Gelegenheit dazu. Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehört eine Votivtafel, die um 1370 angefertigt wurde und den bärtigen Karl IV. mit goldener Krone zeigt. Auf Karl als "Kronensammler" liegt zudem ein Schwerpunkt der Ausstellung. Bereits am Freitag macht sich Kultusminister Ludwig Spaenle ein Bild von den Exponaten.

Karl IV. (1316 bis 1378) lebte in einer Zeit der Krisen und Umbrüche - geprägt von der Pest und von Naturkatastrophen. Gleichzeitig erlebten Architektur, Technik, Kunst und Kultur einen Aufschwung, in Prag wurde die erste Universität Mitteleuropas gegründet. 1355 wurde Karl in Rom zum Kaiser gekrönt - und verfasste ein Jahr später mit der Goldenen Bulle eine Art Reichsgrundgesetz für die kommenden Jahrhunderte. Neben der tschechischen Hauptstadt Prag gehörte die freie Reichsstadt Nürnberg zu Karls Lieblingsorten.
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