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Frankenduell

Club schafft späten Ausgleich - Würzburg bleibt fränkische Nummer 1

Die Würzburger Kickers bleiben nach dem 2:2 beim 1. FC Nürnberg tabellarisch weiterhin Frankens Nummer 1. Dem Club gelang immerhin noch der späte Ausgleich.
Der Nürnberger Lukas Mühl (links) kämpft mit dem Würzburger Elia Soriano um den Ball. Foto: Daniel Karmann/dpa
 
von DPA
Über seinen Last-Minute-Ausgleich gegen forsche Würzburger Kickers im Franken-Duell konnte sich der 1. FC Nürnberg nicht restlos freuen. "Wir haben uns wieder herangekämpft und noch das 2:2 gemacht. Wir sind aber enttäuscht, dass wir das dritte Tor nicht gemacht haben", resümierte Even Hovland, der dem "Club" am Freitagabend zum Auftakt des 13. Spieltags in dem Nachbarschaftsduell noch ein spätes 2:2 (1:0) rettete.
"Die Mannschaft hat an sich geglaubt und das Spiel gedreht", sagte FCN-Trainer Alois Schwartz nach dem siebten ungeschlagenen Spiel nacheinander. "Das freut mich mit einem Auge, das andere Auge weint aber ein bisschen." Nach dem kleinen Straucheln der Nürnberger auf ihrer Klettertour in der 2. Fußball-Bundesliga liegen die Kickers als Fünfter weiter in der Tabelle vor dem großen Nachbarn.

Goalgetter Guido Burgstaller (45. Minute) brachte den "Club" vor 37 673 Zuschauern mit seinem elften Saisontor zwar in Führung. Innerhalb von nur zwei Minuten wendeten Elia Soriano (54.) und David Pisot (56./Foulelfmeter) aber fast die Partie für die Gäste.


FCN mit Problemen im Spielaufbau

Soriano sprach nach dem Schlusspfiff von einem verdienten Punkt für seine Würzburger. "Es ist ja nicht irgendeine Mannschaft, sondern immer noch der 1. FC Nürnberg. Wir können erhobenen Hauptes gehen", sagte der Stürmer. Trainer Bernd Hollerbach sah in der ersten Hälfte "eigentlich ein langweiliges Derby", in der zweiten Hälfte sei aber "alles drin" gewesen, was das "Fußballherz" begehrt. "Einzig der Zeitpunkt der Gegentore war nicht schön", klagte Hollerbach.

Mit Schwung wollte der "Club" nach der Länderspielpause in seine letzten Pflichtaufgaben vor dem Jahresende starten. Das gelang dem neunmaligen deutschen Meister, bei dem Verteidiger Dave Bulthuis wegen noch nicht kurierter Oberschenkelprobleme doch noch nicht in den Kader zurückkehren konnte, allerdings nur bedingt. Zwar besaß die Mannschaft von Coach Schwartz die höheren Spielanteile, ließ es in der Nähe des gegnerischen Strafraums aber an Präzision fehlen.

Egal ob die Außenverteidiger Miso Brecko und Laszlo Sepsi bei Flanken oder Kevin Möhwald als Spielmacher - die entscheidenden Pässe kamen nicht an. So waren die Nürnberger vor allem durch Standards vor Kickers-Torwart Robert Wulnikowski gefährlich.


Burgstaller bleibt Torgarant

Die beste Würzburger Chance vor dem Seitenwechsel hatte der emsige Nejmeddin Daghfous (26.), dessen von Brecko abgefälschten Schuss Thorsten Kirschbaum sicher parieren konnte. Der FCN tastete sich indes immer näher an den Führungstreffer heran. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff war es dann soweit. Burgstaller ließ Sascha Traut sowie David Pisot stehen und traf zum neunten Mal in den letzten acht Spielen. Damit ist die Schwartz-Elf der einzige Zweitligist, der in dieser Hinserie in jeder Partie treffen konnte.

Bernd Hollerbach reagierte. Der Würzburger Coach brachte Valdet Rama für den Rico Benatelli. Und die Kickers drehten plötzlich auf. Erst überwand Soriano (54.) mit einem abgefälschten Drehschuss Kirschbaum, nur zwei Minuten später rückte Rama in den Fokus. Even Hovland foulte ihn im Strafraum, Pisot verwandelte den fälligen Strafstoß. Schwartz versuchte mit den beiden frischen Kräften Edgar Salli und Cedric Teuchert nochmal Impulse zu setzen - Hovland sorgte dann doch noch für den späten Nürnberger Jubel.

zum Thema "1. FC Nürnberg"

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