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Bus und Bahn werden in Nürnberg günstiger - dafür wird Parken teurer

Nürnberg will Fahrpreise für die öffentlichen Verkehrsmittel senken, dafür müssen aber die Autofahrer aufkommen. Denn die Parkgebühren sollen steigen.
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Nürnberg Foto: Matthias Merz
Nürnberg Foto: Matthias Merz
Nürnberg will Bus- und Bahn fahren attraktiver machen. Dafür sollen sie mit niedrigeren Fahrpreisen belohnt werden. Die dabei erwarteten Einnahmeausfälle will die Stadt mit deutlich höheren Parkgebühren in der Innenstadt auffangen. Eine entsprechende Tarifreform hat der Nürnberger Stadtrat am Mittwochabend mit großer Mehrheit beschlossen.

Für die umstrittene Tarifreform stimmte auch die CSU-Fraktion, die noch im März Widerstand gegen eine Verteuerung des Innenstadtparkens angekündigt hatte. Die Politiker folgten damit weitgehend Gutachtervorschlägen. Die Fachleute hatten dazu geraten, mit Tarifanreizen mehr Bürger zum Umsteigen vom Auto auf Bus und Bahn zu bewegen.

Im Einzelnen sieht der Stadtratsbeschluss eine Erhöhung der Gebühren an den rund 800 Innenstadt-Parkplätzen von 1,50 auf 2,50 Euro die Stunde vor. Im Gegenzug winken Wochen- und Monatskarteninhabern auf Bus- und Bahnstrecken innerhalb von Nürnberg und Fürth Preissenkungen. So soll es vom 1. Januar 2016 bereits für 35 Euro eine Monatskarte geben - nutzbar allerdings erst ab 9.00 Uhr. Derzeit kostet ein vergleichbares Monatsticket 45,60 Euro.

Partner von Jahres-Abo-Besitzern erhalten von nächstem Jahr an ein uneingeschränkt nutzbares Jahres-Abo schon für 39,90 Euro. Günstiger angeboten werden sollen auch Jobtickets sowie Schülermonatskarten. Spürbar teurer wird dagegen die Einzelfahrkarte für das Stadtgebiet; statt 2,60 Euro soll es von nächstem Jahr an 3,00 Euro kosten.
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