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2. Bundesliga

1. FCN: Nürnberg muss trotz Traumstart noch vieles verbessern

Der perfekte Saisonstart ist geglückt: Zwei Spiele, zwei Siege! Trainer Köllner schwört auf den Teamgeist seiner jungen Mannschaft. Nun wartet Duisburg.
Im Duell der Zweitligisten kämpft der Club im DFB-Pokal um 18.30 Uhr gegen Diusburg um den Einzug in die nächste Runde. Aufstellung und Vorbericht. Foto: Armin Weigel / dpa
 
von DPA
Aus dieser Momentaufnahme in der 2. Bundesliga würde der 1. FC Nürnberg liebend gerne einen Dauerzustand machen. Mit zwei Siegen ist der fränkische Fußball-Traditionsverein in die Saison gestartet und hat sich erstmal weit oben in der Tabelle positioniert. "Ich bin froh, dass sich die Mannschaft für das, was sie tut, auch belohnt", sagte Trainer Michael Köllner nach dem 1:0 bei Aufsteiger SSV Jahn Regensburg am Sonntag. "Ich bin froh, dass die Tabelle noch mal den oder einen positiven Kick gibt."

Sechs Punkte, vier Treffer, kein Gegentor - der "Club" hat seine Ergebnisse aus der Vorbereitung auch in den Ligabetrieb transferiert. Selbst wenn das eigene Offensivspiel nicht auf Touren kommt, können die Nürnberger auf ihre Aggressivität und defensive Stabilität bauen. "Es ist ein sehr schönes Gefühl, das so zu sehen, es sind aber nur zwei Spiele, es kann ganz schnell in die andere Richtung gehen", mahnte Kapitän Hanno Behrens angesichts des Tabellenbilds.


Spielmacher Möhwald sieht Potential

Selbstbewusst sind die Nürnberger. Von Leichtfertigkeit ist jedoch nichts zu sehen. "Dass wir natürlich noch viel zu verbessern haben, das wissen wir auch, aber dafür haben wir einen Trainer, der uns unter der Woche darauf hinweist", erklärte Kevin Möhwald, der das Siegtor in der Oberpfalz schoss.

Im Zwölften der vergangenen Saison erkennt der Spielmacher noch eine Menge Potenzial. "Da steckt noch einiges drin, vor allem in der Absprache, wie wir unsere Spielweise weiter verfeinern. Wir sind auf einem guten Weg, es gibt aber noch sehr sehr viel zu verbessern", betonte Möhwald vor der DFB-Pokal-Hürde MSV Duisburg am Montag (14. August).


Sabiris Verweigerung als Negativbeispiel

Der 24-Jährige gehört zu jenen Nürnbergern, die längst für zahlungskräftigere Vereine attraktiv sind. Starke Leistungen vor dem Ende der Transferperiode befeuern da natürlich Spekulationen. "Ich habe immer betont, dass es in Nürnberg unheimlich viel Spaß macht, mit der Mannschaft viel Spaß macht", versicherte Möhwald.
Coach Köllner verfolgt die Debatte über den möglichen Abgang von Leistungsträgern gelassen. "Das Heft des Handelns liegt in unseren Händen", bekräftigte der 47-Jährige. "Wir sind nicht in der Bredouille, Transfererlöse zu tätigen."
Vielmehr preist Köllner den Zusammenhalt. "Ich habe nicht den Eindruck, dass die Spieler beim Club unzufrieden sind. Wir haben einen Riesenteamgeist, das ist einfach eine Bombenmannschaft im Charakter, warum sollte da einer gehen?"
Nachwuchsmann Abdelhamid Sabiri ist da das Negativbeispiel. Der 20 Jahre alte Offensivspieler fehlte an beiden Spieltagen im Kader und weigerte sich Köllner zufolge am Samstag, für die zweite Mannschaft aufzulaufen. England soll Sabiris Sehnsuchtsziel sein.


Aufsteiger mit zu wenig Durchschlagskraft

Die Regensburger indes wollen noch ein oder zwei Spieler holen. Die Defensive steht trotz zweier Auftaktniederlagen weitgehend, doch offensiv ist die Mannschaft harmlos. "Da müssen wir noch mehr fordern, noch konzentrierter in diese Abschlüsse gehen. Dann wird beim nächsten Mal der Ball vielleicht nicht geblockt, sondern rutscht irgendwie ins Tor", meinte Trainer Achim Beierlorzer.

Unruhig wirken die Oberpfälzer nicht. "Wir sind nicht mit Abstand Letzter", konstatierte Verteidiger Marvin Knoll. Mit Blick auf den Pokal-Auftakt am Samstag gegen den SV Darmstadt und die folgenden Zweitligaherausforderungen räumte er aber ein: "Wir müssen es erzwingen."

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