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Fussball

1. FC Nürnberg: Kann Rakovsky Raphael Schäfer ersetzen?

Am Freitag gegen Bielefeld wird der verletzte Schäfer wohl von Patrick Rakovsky vertreten. Wer zukünftig im Tor stehen wird, ist noch unsicher.
Ob Raphael Schäfer (links) in dieser Saison noch einmal ins Tor des 1. FC Nürnberg zurückkehren kann, bleibt fraglich.Foto: Daniel Karmann/ dpa
 
Nun steht die Diagnose fest: Die Verletzung, die sich Raphael Schäfer, Torhüter des Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg, am Freitagabend im Spiel gegen Kaiserslautern (Endstand 2:1) ohne Einwirkung eines Gegenspielers zugezogen hat, ist ein Teilabriss der Achillessehne im rechten Fuß. Dies gab der Verein am Montag bekannt, nachdem sich der Keeper einer MRT-Untersuchung unterzogen hatte.

Was das für die Fortsetzung der Karriere des 37-jährigen Routiniers bedeutet, der seine 14. Saison beim Club aktiv ist, 2007 mit dem FCN den DFB-Pokal gewann und sich in der laufenden Runde den verlorenen Stammplatz im Tor zurückerkämpft hat, ist offen. "Der Club-Keeper fällt auf unbestimmte Zeit aus", heißt auf der FCN-Homepage lapidar. "Das ist eine bittere Diagnose. Ob die Saison für 'Rapha' damit schon beendet ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Wir werden in enger Absprache mit Raphael und unserer medizinischen Abteilung den weiteren Behandlungsverlauf besprechen", wird Nürnbergs Sport-Vorstand Andreas Bornemann zitiert.

Schäfers Vertrag läuft zu Saisonende aus, zuletzt hatte er Fragen nach einer Verlängerung seines Engagements immer wieder launig und mit Verweis auf sein fortgeschrittenes Sportleralter beantwortet: "Mir tun jeden Morgen alle Knochen weh, wenn ich aufstehe", hatte er zu Beginn der Winterpause erklärt, aber gleichzeitig Gedankenspiele über eine Fortsetzung seiner Laufbahn mit wohlwollendem Lächeln quittiert. Dass Schäfer in der laufenden Saison noch einmal beim Tabellendritten ins laufende Aufstiegsrennen eingreifen wird, scheint jedoch wenig wahrscheinlich. "'Raphas' Ausfall trifft uns. Die Mannschaft zeigt allerdings einen tollen Zusammenhalt und wird den Verlust kompensieren", so Andreas Bornemann.

Den Platz Schäfers hatte am Freitag Patrick Rakovsky eingenommen, der dem Club mit einer Glanztat in der Nachspielzeit den Sieg rettete. Bei seinen Einsätzen in der Vorsaison hatte der 22-Jährige jedoch Schwächen gezeigt. Ebenso wie Thorsten Kirschbaum, der zu Beginn dieser Saison als Nummer eins geholt worden war und nach einigen Patzern nur noch dritte Wahl ist. Im Rennen der beiden Schäfer-Vertreter hat daher Rakovsky die Nase vorn, allerdings musste er nach einer gegen Kaiserslautern erlittenen Beckenprellung im Training pausieren. Dennoch wird am Freitag in Bielefeld wohl Rakovsky spielen.

Noch unübersichtlicher ist die Lage im Nürnberger Torhüter-Karussell mit Blick über die Saison hinaus. Das ist zum einen ein Schäfer, von dem nicht klar ist, ob und wann er wieder fit ist. Zum anderen zwei Alternativen, die den Durchbruch bislang nicht geschafft haben. Gut möglich, dass sich Bornemann in nächster Zeit auf die Suche nach einem neuen Schlussmann macht.

Uli Sommerkorn

zum Thema "1. FC Nürnberg"






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