Markt Bibart
Unfall

Mittelfranken: Sattelauflieger bohrt sich in Kleintransporter - 50-Jähriger schwer verletzt

Am Dienstag hat sich im Landkreis Neustadt an der Aisch ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Mann wurde in seinem Auto eingeklemmt und schwer verletzt.
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Am Dienstag hat sich im Landkreis Neustadt an der Aisch ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Mann wurde in seinem Auto eingeklemmt und schwer verletzt.Carsten Rehder dpa/lno/Symbolbild
Am Dienstag hat sich im Landkreis Neustadt an der Aisch ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Mann wurde in seinem Auto eingeklemmt und schwer verletzt.Carsten Rehder dpa/lno/Symbolbild
Ein Verkehrsunfall am Dienstagabend, gegen 17:15 Uhr, auf der Staatstraße 2253 bei Markt Bibart (Lkr. Neustadt an der Aisch) forderte einen schwer, aber nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei nicht lebensgefährlich Verletzten. Das teilte die Polizei Neustadt mit.

Ein 36-jähriger Mann war mit seinem Sattelzug von einem Betriebsgelände im Gewerbe- und Industriegebiet "Fuchsau" auf die vorfahrtsberechtigte Straße eingebogen. Dabei schwenkte der Sattelauflieger im vorderen Bereich auf die Gegenfahrbahn. Dort kam dem Lkw in diesem Moment ein 50-Jähriger mit seinem Kleintransporter entgegen. Die linke vordere Ecke des Aufliegers bohrte sich in die Fahrerkabine des Transporters.

Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Markt Bibart und Sugenheim aus dem Wrack geborgen werden. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst an der Unfallstelle wurde er ins Krankenhaus Neustadt eingeliefert. Der Unfallverursacher blieb beim Unfall unverletzt.

Da dieser im Bundesgebiet keinen festen Wohnsitz hat musste er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheit in Höhe von 1.200 Euro hinterlegen. Der Sachschaden an den beiden beteiligten Fahrzeugen wird von der Polizei mit insgesamt rund 20.000 Euro beziffert. Lkw und Kleintransporter mussten von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.

Während der Unfallaufnahme war die Staatsstraße für die Dauer von rund fünf Stunden in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Bei der Verkehrsregelung und -lenkung wurden die Ordnungshüter während dieser Zeit von Kräften der Feuerwehren unterstützt.
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