Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Lkw-Unfall

Unfall mit drei Lastwagen auf der A3: Ladung auf Fahrbahn verteilt, aufwendige Bergung

Auf der A3 in Unterfranken hat sich am Donnerstag ein schwerer Unfall ereignet. Insgesamt sieben Fahrzeuge sind beteiligt, darunter drei Lkw.
Auf der A3 in Unterfranken kurz vor der Anschlussstelle Marktheidenfeld hat sich am Donnerstag ein schwerer Unfall ereignet. Mehrere Lkw sind beteiligt. Symbolfoto: dpa
 
Auf der Autobahn 3 bei Marktheidenfeld (Kreis Main-Spessart) hat sich am Donnerstagvormittag gegen 9 Uhr ein schwerer Unfall ereignet. Am Abend waren die Bergungs- und Reinigungsarbeiten schließlich beendet und die Straße konnte wieder frei gegeben werden können. Laut Polizei kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Wie Kathrin Thamm von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Unterfranken gegenüber inFranken.de erklärte, waren an dem Unfall insgesamt sieben Fahrzeuge beteiligt, darunter drei Lastwagen.

Gegen 08.25 Uhr war ein 53-Jähriger auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Würzburg mit seinem roten Muldenkipper unterwegs. Der Sattelzug war mit mehreren Tonnen Bauschutt beladen.

Aus bislang noch unbekannter Ursache touchierte der Mann offenbar zunächst ein Auto und anschließend das Heck eines Kleinbusses des Vermessungsamtes, der für Messungsarbeiten dort mit zwei Menschen besetzt war.

Durch den Anstoß wurden die beiden Fahrzeuginsassen leicht verletzt und der Bus über die Fahrbahn geschleudert. Ein zweiter Lkw, der Paletten geladen hatte, wich dem Bus des Vermessungsamtes aus und kam durch das Fahrmanöver des 43-jährigen Lenkers selbst ins Schleudern. Der Lkw verlor dadurch einige Paletten von seiner Ladefläche.

Währenddessen fuhr ein dritter Lkw, der mit Möbelteilen beladen war, an der Anschlussstelle Marktheidenfeld auf die Autobahn auf. Der Muldenkipper prallte in den MAN-Laster, so dass durch den Anstoß auch die Ladung dieses Fahrzeugs auf der Fahrbahn verstreut wurde. Der Muldenkipper fuhr auf einige Paletten und die Mittelleitplanke auf, hob ab und kam noch auf seiner Fahrbahn auf Höhe des Endes der Einfädelspur auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen. Die im Baustellenbereich flexibel aufgebaute Mittelleitplanke wurde dabei um einige Meter in Richtung Gegenfahrbahn verschoben.

Ein auf der Gegenfahrspur vorbeifahrender Lkw wurde durch herumfliegende Ladung getroffen und auch ein dort fahrender Pkw bekam Splitter ab. Beide Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt.

Der Fahrer des Muldenkippers erlitt bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen und wurde zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Als mögliche Unfallursache kommen medizinische Probleme des Fahrers in Betracht. Auch die zwei Insassen des Fahrzeugs des Vermessungsamtes brachte der Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in Kliniken. Der Sachschaden kann zur Stunde noch nicht genau beziffert werden, wird aber sicherlich im mittleren sechsstelligen Bereich liegen.

Die drei Laster hatten allesamt einen Teil ihrer Ladung verloren und dieser hatte sich großflächig über die Fahrbahn und den Bereich neben den Fahrspuren verteilt. Die Reinigung der Autobahn sowie die Bergung der verunfallten Fahrzeuge gestaltet sich schwierig und zeitaufwändig. Bis die Mittelleitplanke wieder in Form gebracht und die Fahrbahn komplett gereinigt ist, muss die Fahrbahn in Richtung Würzburg weiterhin gesperrt bleiben. In Richtung Frankfurt wird der Verkehr mittlerweile einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Markheidenfeld, Altfeld und Waldaschaff unterstützen die Verkehrspolizisten aus Aschaffenburg-Hösbach tatkräftig bei den Umleitungsmaßnahmen und auch der Fahrbahnreinigung. Auch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried waren mit vor Ort und in die Maßnahmen eingebunden.

So konnten unter anderem auch 19 Fahrzeugführer, die im Gegenverkehr mit ihrem Mobiltelefon Filmaufnahmen von der Unfallstelle machten und dadurch den Rückstau noch verstärkten, festgestellt werden. Elf Personen aus dem Ausland mussten sofort eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Acht Fahrzeugführer aus Deutschland müssen nun mit einer Anzeige rechnen.


Weiterer Unfall auf der A3

Ein weiterer Unfall auf der A3 hat sich zwischen Kitzingen/Schwarzach und Wiesentheid ereignet. Am Morgen verlor ein Lasterfahrer auf der A 3 etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Wiesentheid die Kontrolle über sein Fahrzeug. Sein Lastzug kippte um und blockierte die Fahrbahn in Richtung Nürnberg.

Kurz vor 8 Uhr kam der 28-jährige Mann laut Polizei aus Unachtsamkeit zu weit nach rechts und auf den Grünstreifen. Beim Gegenlenken schaukelte sich sein Lkw mit Anhänger auf und kippte schließlich nach links um. Das Gespann mit Gerüstteilen kam quer über beide Fahrstreifen auf Höhe des Parkplatzes Steigerwaldblick zum Liegen. Der Fahrer blieb unverletzt. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt.

Während der Bergung des Lastzugs, die mehrere Stunden in Anspruch nahm, leiteten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried den Verkehr durch den Parkplatz. Dabei wurden sie tatkräftig von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Geiselwind unterstützt.

Es bildete sich ein etwa sechs Kilometer langer Stau. Kurz vor 12 Uhr waren beide Fahrstreifen wieder ungehindert befahrbar.


Alle Blaulicht-Meldungen aus Franken bei Facebook

zum Thema "Blaulicht"

Newsletter kostenlos abonnieren
Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.