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Skelettfund

Skelett in Unterfranken gefunden: Identität und Todesursache geklärt

In einem Waldgebiet im Kreis Main-Spessart hatten Geocacher am Dienstag ein menschliches Skelett entdeckt. Nun steht fest, um wen es sich handelt.
Ein sogenannter Wasserdurchlass, eine ein Meter breiten Röhre unterhalb einer nie fertiggestellten Autobahn aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges in einem Waldgebiet in Nordbayern bei Gräfendorf. Foto: News5/dpa
 
Nach dem Auffinden eines menschlichen Skeletts am Dienstagabend in einem Waldgebiet bei Gräfendorf (Landkreis Main-Spessart) konnten im Zuge der umfangreichen und intensiven Ermittlungen der Kripo und Staatsanwaltschaft Würzburg jetzt die Identität und erste Todesumstände geklärt werden.

Wie berichtet, hatten zwei Geocacher am Dienstagabend im Wald bei Gräfendorf in einem Entwässerungskanal einen skelettierten Leichnam gefunden. Umfangreiche und intensive Ermittlungen der Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg folgten. Hierbei wurden die Beamten aufgrund der besonderen in dem Kanal herrschenden Bedingungen auch von Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamt und des Bundeskriminalamts unterstützt.
Mit Hochdruck arbeiteten die Ermittler in den vergangenen beiden Tagen daran, die Identität des Leichnams zu klären. Nachdem auch ein gewaltsamer Tod nicht ausgeschlossen werden konnte, hatte auch eine akribische Spurensicherung in dem einige Meter tiefen Tunnel oberste Priorität.


Seit 2012 vermisster Mann aus Kreis Schweinfurt

Am Donnerstag konnten Rechtsmediziner dann das Skelett näher begutachten. Im Zuge dessen wurde am Freitag zweifelsfrei festgestellt, dass es sich um einen seit Ende September 2012 vermissten damals 39-Jährigen aus dem Landkreis Schweinfurt handelt. Zeugen war an jenem 24.09.2012 auf einem Pendlerparkplatz bei Hammelburg das Auto des Mannes aufgefallen. Er galt seitdem als vermisst. Umfangreiche Suchmaßnahmen unter anderem auf der Saale folgten, führten letztlich aber nicht zu seinem Auffinden.


Die Ermittlungen zu den Todesumständen des Mannes ergaben, dass eine Fremdbeteiligung dem Sachstand nach ausgeschlossen werden kann. Die Ermittler gehen von Suizid aus.

Letzte Gewissheit zur Todesursache soll eine auf Antrag der Würzburger Staatsanwaltschaft richterlich angeordnete Obduktion Anfang nächster Woche bringen.

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