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Grausiger Fund

Kreis Main-Spessart: Geocacher finden Skelett - Toter gibt Polizei Rätsel auf

In Unterfranken haben Geocacher einer verwittertes, menschliches Skelett entdeckt. Für die Polizei beginnt jetzt die Ermittlungsarbeit.
Ein sogenannter Wasserdurchlass, eine ein Meter breiten Röhre unterhalb einer nie fertiggestellten Autobahn aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges in einem Waldgebiet in Nordbayern bei Gräfendorf. Auf der Suche nach neuen Verstecken für eine elektronische Schnitzeljagd haben zwei Männer dort ein menschliches Skelett gefunden. Ob in dem Wasserdurchlass eher versteckt oder leicht erkennbar lag, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Foto: News5/dpa
 
von DPA
Zwei Tage nach dem grausigen Fund eines verwitterten Skelettes in einem Waldstück bei Gräfendorf im Landkreis Main-Spessart in Unterfranken sind die Überreste geborgen worden. "Die Leiche wird im Moment abtransportiert", sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen.

Zwei Männer hatten auf der Suche nach neuen Verstecken für das Geocaching, eine elektronische Schnitzeljagd, das Skelett in einer etwa ein Meter breiten Betonröhre gefunden.


Skelett in Unterfranken entdeckt


Der Körper soll nun von Rechtsmedizinern in Würzburg untersucht werden. Mit schnellen Ergebnissen rechnen die Ermittler nicht. "Das ist keine normale Obduktion. Das wird schon ein wenig länger dauern", sagte die Sprecherin dazu.

Die Identität des Leichnams und die Todesursache sind noch unklar. Ein Gewaltverbrechen konnte die Polizei nicht ausschließen. Der Körper hatte den Angaben zufolge mehrere Jahre in der Röhre unterhalb einer nie fertiggestellten Autobahn aus dem Zweiten Weltkrieg gelegen.

UPDATE vom 08.09.2017: Inzwischen sind Identität und Todesursache geklärt. Hier geht es zum Artikel.



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