Gemünden am Main
Schlimmeres verhindert

Brand in unterfränkischer Wohnung gerade noch verhindert - Mieter alkoholisiert

Alkoholisiert, verletzt und unter Einfluss von Schlaftabletten hat ein Mann aus Unterfranken den drohenden Wohnungsbrand gar nicht mitbekommen.
Artikel einbetten Artikel drucken
Alkoholisiert, verletzt und unter Einfluss von Schmerztabletten hat ein Mann aus Unterfranken den drohenden Wohnungsbrand gar nicht mitbekommen. Symbolfoto: Christopher Schulz
Alkoholisiert, verletzt und unter Einfluss von Schmerztabletten hat ein Mann aus Unterfranken den drohenden Wohnungsbrand gar nicht mitbekommen. Symbolfoto: Christopher Schulz
Glück im Unglück hatten ein Wohnungsbesitzer und sein Mieter im unterfränkischen Gemünden im Kreis Main-Spessart am Donnerstagabend.

Wie die Polizei berichtet rief gegen 20.30 Uhr ein 32-jähriger Wohnungsbesitzer die Polizei, weil er sich Sorgen um seinen 58-jährigen Mieter machte. Zunächst stellte der Vermieter beim Betreten des Treppenhauses Blut an Boden und Wand fest - weiterhin öffnete der Mieter auch nach mehrmaligem Klingeln und Klopfen nicht die Tür.

Kurz bevor die Polizei dann eintraf, wurde außerdem der Rauchmelder in der Wohnung des 58-Jährigen ausgelöst. Beim Betreten der Wohnung stellten Polizei und Vermieter bereits eine starke Rauchentwicklung aus Richtung Küche fest. Dort war eine Herdplatte eingeschaltet und im Backofen lag ein verkohltes Stück Frühlingsrolle.

Der Mieter bekam von all dem nichts mit: Er lag alkoholisiert und mit Schürfwunden an Armen und Beinen im Bett. Nach eigenen Angaben hatte der 58-Jährige außerdem zwei Schlaftabletten eingenommen, wie die Polizeistation Gemünden mitteilt.

Nach notärztlicher Versorgung wurde der Mieter schließlich in ein Krankenhaus eingeliefert. In der Wohnung entstand zum Glück kein Sachschaden. Gegen den alkoholisierten Mieter wurde jetzt aber ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetz (Verhüten von Bränden) eingeleitet.

Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.