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Zugunfall

Lohr am Main: ICE überrollt Betonklotz - 13-Jährige verletzt - Ursache geklärt

Nachdem am vergangenen Donnerstag ein Mädchen durch herumfliegende Betonsplitter verletzt wurde, ist die die Ursache nun geklärt.
Nachdem am vergangenen Donnerstag ein Mädchen durch herumfliegende Betonsplitter verletzt wurde, ist die die Ursache nun geklärt. Foto: Jens Büttner dpa/lmv/lno
 
Eine Mutprobe unter zwei strafunmündigen Kindern ist Ursache für die Kollision eines ICE mit einem auf die Bahngleise gelegten Betonbrocken am vergangenen Donnerstag in Lohr am Main (Landkreis Main Spessart).

Die Mütter der beiden Kinder meldeten sich gestern Abend bei der Polizei, nachdem ihre Sprösslinge die Tat ihnen gegenüber gestanden hatte.
Am Donnerstag hatte ein ICE nahe dem örtlichen Friedhof einen auf die Bahngleise gelegten Betonbrocken überfahren, wodurch am Triebkopf kleinere Schäden entstanden waren. Zudem war eine 13-Jährige durch einen herumfliegenden Betonsplitter getroffen und dabei leicht verletzt worden.

Nachdem am Montag mehrere Medien über das Ereignis berichteten, meldeten sich am Montagabend zwei Frauen in Begleitung ihrer zwei Söhne bei der Polizeiinspektion Lohr am Main. Die beiden Kinder räumten umfänglich ein, das Hindernis auf die Bahngleise gelegt zu haben.

Es habe sich dabei um eine Art Mutprobe gehandelt. In welche Gefahr sie sich und andere durch ihr Handeln brachten, war ihnen anscheinend nicht klar.

Da die beiden Buben nicht strafmündig sind, drohen ihnen keine strafrechtlichen Konsequenzen.

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