Lichtenfels
Handball

TS Lichtenfels belohnt sich nicht

Trotz guter Teamleistung gehen die Lichtenfelser bei HaSpo Bayreuth III mit 26:29 leer aus. Am Ende bringen sich die Gäste selbst um ihre Siegchance.
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Wolfgang Schulze (Mitte) stellte in Bayreuth wiederum seine Konterstärke unter Beweis. Letztlich ging sein Team aber leer aus.  Foto: Heike Günther
Wolfgang Schulze (Mitte) stellte in Bayreuth wiederum seine Konterstärke unter Beweis. Letztlich ging sein Team aber leer aus. Foto: Heike Günther
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In der spannenden Schlussphase hatte die HaSpo Bayreuth III das glücklichere Händchen und gewann die spannende Bezirksliga-Partie gegen die Handballer der TS Lichtenfels mit 29:26 (14:12). Etwas schade für die Männer um Cornelius John und Philipp Rödel, die mehrmals Rückstände aufgeholt hatten, sich durch technische Mängel und Abstimmungsprobleme in der Abwehr in der entscheidenden Phase allerdings selbst aus dem Rennen geworfen haben.
Die Lichtenfelser hatten in den ersten 30 Minuten keine Chance auf eine Führung. Bayreuth III beschäftigte die Gästeabwehr nämlich sehr gut. Besonders über den Rückraum baute die HaSpo III sehr viel Druck auf. Und auch der Kreisläufer wurde immer wieder gut in Szene gesetzt. Nach etwa zehn Minuten lag die TSL mit 3:7 zurück. Nach der nötigen Auszeit lief es für die "Turner" etwas besser. Unter anderem nutzten sie die Chancen vom Siebenmeterpunkt, um bis zum Kabinengang auf 12:14 zu verkürzen.
Die Anzahl der Strafwürfe und Zwei-Minuten-Strafen für beide Seiten erhöhte sich im zweiten Durchgang weiter. Den Schiedsrichtern glitt die Partie fast aus der Hand. Die meiste Zeit war eines der beiden Teams in den zweiten 30 Minuten in Unterzahl auf dem Feld. Der TSL gelang ein guter Wiederbeginn, was sich im 14:14-Gleichstand widerspiegelte.
Nun war die Partie ausgeglichen. Auf Lichtenfelser Seite präsentierte Torhüter Michael Macheleid ein ums andere Mal herausragende Paraden. Die Führung wechselte ständig. Bayreuth III agierte in der Schlussphase mit sehr viel Spielwitz und Raffinesse. Die letzten fünf Minuten waren von Nervosität geprägt.
Die Gäste waren nun unkonzentriert, spielten den Ball förmlich direkt in des Gegners Hände und ermöglichten der HaSpo III dadurch einen Drei-Tore-Vorsprung. Bis zum Abpfiff änderte sich am Torabstand nichts mehr, da die TSL sich auch noch eine Siebenmeterchance entgehen ließ.
TS Lichtenfels: Ottolinger, Mi. Macheleid - Ph. Rödel (2), M. Rödel (1), Schulze (3), Ma. Macheleid (1), Geuer (1), Tremel (4/1), Mahler (1), Jonathan Rießner, Cornelius John (8/6), Joris Rießner (2), Höfner (3), Opitz
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