Burgkunstadt
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SG hat die Gelegenheit, Größe zu zeigen

Die SG Kunstadt-Weidhausen erwartet in Michelau das Topteam Landshut.
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"Augen zu und durch" heißt es am Sonntag für die Frauen der SG Kunstadt-Weidhausen gegen die TG Landshut.Man will nicht "in Schönheit sterben", sondern wie hier Marion Held kämpfen.  Klaus Gagel
"Augen zu und durch" heißt es am Sonntag für die Frauen der SG Kunstadt-Weidhausen gegen die TG Landshut.Man will nicht "in Schönheit sterben", sondern wie hier Marion Held kämpfen. Klaus Gagel
Die wahre Größe einer Mannschaft zeigt sich nicht in ihren Siegen, sondern darin, wie sie mit Niederlagen umgeht. Angesichts dieser Weisheit haben die Handballerinnen der SG Kunstadt-Weidhausen zurzeit reichlich Gelegenheit, Größe zu zeigen. Mit 1:15 Punkten auf den vorletzten Platz der Landesligatabelle verbannt, hoffen sie auf ihren ersten Sieg.

Ob der am Sonntag (14.30 Uhr) in der Mainfeldhalle Michelau im Heimspiel gegen die TG Landshut gelingt, erscheint allerdings fraglich. Die TG steht mit 12:4 Punkten auf einem stabilen vierten Tabellenplatz und möchte nur zu gern weiter Boden gut machen. Besser platziert sind der TSV Winkelheid (Dritter) und der HC Sulzbach-Rosenberg (Zweiter), die am Samstag gegeneinander antreten.

Diesen zusätzlichen Motivationsschub bei den Gästen werden wohl auch die SG-Frauen zu spüren bekommen. Bisher hat man zumindest ein Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz verhindert, wobei das Schlusslicht TSV Röthenbach mit Sicherheit am Samstag seine Chancen gegen die bisher ebenfalls nicht überzeugende Reserve des ESV Regensburg (12.) nutzen und die Rote Laterne an die Mannschaft von SG-Trainer Udo Prediger übergeben will.

Es heißt also, zusammenrücken und alle Kräfte bündeln. Erforderlich dazu ist eine konsequente Trainingsbeteiligung, ein unbedingter Kampf- und Siegeswillen und die Unterstützung durch die Fans, die in dieser schwierigen Situation den nötigen Rückhalt geben sollen.

Allerdings muss der Trainer Udo Prediger in dem anstehenden Spiel auf die Unterstützung von Carolin Fichtel und Lisa Stirbati verzichten. Zumindest stehen ihm so erfahrene Spielerinnen wie Yvonne Lang, Catrin Werner und Marion Held zur Verfügung, die in einem hitzigen Gefecht einen klaren Kopf behalten. kag
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