Lichtenfels
Fussball-Landesliga Nordost

FCL: Ausgleich in der Nachspielzeit

Der FC Lichtenfels lag bei der SpVgg Erlangen zwei Mal in Führung, musste sich aber letztlich mit einem 2:2 begnügen.
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Der Lichtenfelser Pascal Graf (r.) im Zweikampf mit dem Erlanger Abu Zalam.  Foto: Marco Galuska
Der Lichtenfelser Pascal Graf (r.) im Zweikampf mit dem Erlanger Abu Zalam. Foto: Marco Galuska
Der FC Lichtenfels verpasste bei der SpVgg Erlangen einen Auswärtssieg nur knapp. Erst in der Nachspielzeit trafen die Hausherren zum 2:2. Mit zehn Punkten aus sieben Partien rangieren die Korbstädter in der Fußball-Landesliga Nordost auf dem achten Platz.


Landesliga Nordost

SpVgg Erlangen -
FC Lichtenfels 2:2

Die SpVgg Erlangen fährt nach ereignisreichen 90 Minuten gegen den FC Lichtenfels einen späten, aber durchaus verdienten Punkt vor heimischer Kulisse ein. Zweimal geriet die Spielvereinigung in Rückstand, doch Johannes Winkelmann belohnte kurz vor Schluss einen couragierten Auftritt der Gastgeber mit dem Ausgleich.
Dabei hätten es die Hausherren, die die 0:3-Derbyniederlage gegen den ATSV Erlangen gut verkraftet hatten, gar nicht so spannend machen müssen, hätten sie sich für ihre gute Anfangsphase belohnt. Innerhalb der ersten 15 Minuten verpasste erst Simon Exner aus 16 Metern die Führung, ehe Marco Müller zweimal an Gästekeeper Hannes Köster scheiterte.
Die schlechte Chancenauswertung rächte sich in der 18. Spielminute: Ein schwerer Fehler im Aufbauspiel der SpVgg ermöglichte das 0:1 - Maximilian Pfadenhauer musste nach Querpass nur noch einschieben.
"Wir haben es versäumt, in den Anfangsminuten die Tore zu erzielen. Wenn du durch eigene Fehler dann noch gegen einen tiefstehenden Gegner in Rückstand gerätst, hast du es natürlich schwer", klagte SpVgg-Mitarbeiter Wolfgang Dienstbier.
Doch Erlangen fand gegen körperbetont spielende und gut pressende Lichtenfelser nach 36 Minuten zurück ins Spiel, so war es David Hinrichs, der aus 14 Metern überlegt zum 1:1 abschloss. Danach hätte sowohl Lichtenfels als auch die SpVgg die Führung vor dem Seitenwechsel erzielen können.
Einen Knackpunkt erlebte die Partie, als die Gastgeber kurz nach der Pause in Unterzahl gerieten: Adham Abu-Zalam ging gelb-vorbelastet mit dem Ellenbogen im Zweikampf zu Werke und sah dafür die Ampelkarte (50.). Eine harte Entscheidung des nicht immer glücklich agierenden Schiedsrichters.


Erlangen in Unterzahl kampfstark

Mit einem Mann weniger brauchte Erlangen wieder eine Viertelstunde, um in die Begegnung zurückzufinden. Hinrichs kam zu zwei weiteren Torchancen, brachte den Ball aber nicht im Gehäuse unter. Das Glück fehlte den Hausherren, als die Lichtenfelser Abwehr nach einem Querschläger sich den Ball fast selbst ins Tor bugsierte. Und dann musste auch noch Hausherren-Torhüter Christian Manicki verletzt ausgewechselt werden. Keine vier Minuten später griff der kurz zuvor eingewechselte Ersatztorhüter Lukas Mehling dann auch schon hinter sich: Nach langem Diagonalball auf den in abseitsverdächtiger Position stehenden Daniel Oppel konnte sich dieser leicht durchsetzen und aus 14 Metern abschließen, Mehling lenkte den Ball noch ab, bevor er per Bogenlampe in den Torwinkel der Erlanger flog.
Kurz vor Abpfiff kam das Glück jedoch dann wieder auf die Seite der Erlanger Spielvereinigung. Winkelmann setzte sich im Sechzehner gegen zwei Lichtenfelser Gegenspieler durch und schob den Ball zum letztendlich verdienten Ausgleich ins Netz.
SpVgg Erlangen: Manicki (68. Mehlig) - Hinrichs, Hofbauer, Frommherz, Karius (56. Singer), Winkelmann, Zollhöfer, Abu-Zalam, Zyder (46. Schubert), Exxner, Müller / FC Lichtenfels: Köster - L. Dietz (92. Kremer), Wige, Schardt, Hellmuth, S. Dietz (74. Gutgesell), Graf (67. Mohr), Mahr, Oppel, Pfadenhauer, Lulei / SR: Kern (Röthlein) / Zuschauer: 180 / Tore: 0:1 Pfadenhauer (17.), 1:1 Hinrichs (36.), 1:2 Oppel (73.), 2:2 Winkelmann (90.) / Gelb-Rote Karte: Abu-Zalam (49./SpVgg Erlangen/wiederholtes Foulspiel)
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