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AC Lichtenfels will zurück in die Erfolgsspur

Der AC Lichtenfels will in Freising Wiedergutmachung für die Heimniederlage vom vergangenen Samstag.
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Eine bittere 14:18-Niederlage gegen die Reserve des SV Johannis Nürnberg mussten die Ringer vom AC Lichtenfels beim vergangenen Heimkampf in der Oberliga einstecken. Am morgigen Samstag gilt es nun für die Athleten um Coach Ali Hadidi, diese Niederlage vergessen zu machen und in Freising wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Doch mit dem letztjährigen Oberliga-Dritten wartet auf die Korbstadtringer ein Gegner, der sehr schwer einzuschätzen ist.
Zu den Punktesammlern der Freisinger zählten in der letztjährigen Oberligasaison Zoltan Keri (86kg/griechisch-römisch), Mathias Fritsch (75kg, 80kg Freistil), der Trainer Ion Gaimer (66kg, 71kg griechisch-römisch) sowie Csongor Knipli. Letzterer verließ den Verein allerdings Richtung Kelheim. Alle drei verbliebenen Spitzenringer konnten auch im ersten Saisonkampf der Freisinger gegen Schonungen, den sie mit 18:16 gewannen, ihre Form der vergangenen Saison bestätigen. Sie siegten technisch überlegen beziehungsweise per Schultersieg und holten zusammen 12 Mannschaftspunkte für Ihr Team.


Spitzenkampf mit Hannes Wagner

Gerade der mögliche Kampf zwischen Hannes Wagner und dem Fünftplatzierten der U23-EM, Zoltan Keri, verspricht einen sportlichen Leckerbissen. Der aktuelle Deutsche Meister aus Klosterlangheim holte bislang die volle Ausbeute an Mannschaftspunkten für den ACL. Ebenso entschieden bisher der zweite Neuzugang Achim Thumshirn (75kg) und Rumen Savchev (61kg) beide Kämpfe für sich. Eine wichtige Rolle spielen auch die Lurz-Brüder, die in den mittleren Gewichtsklassen auf die Matte gehen sowie im Halbschwergewicht Routinier Christoph Meixner. Einzig in den unteren beiden Klassen fällt die Punkteausbeute bisher eher mau aus. Aber auch hier ist man sich sicher, dass sich die Situation in den nächsten Wochen verbessern wird, sollte Mario Petrov der Mannschaft nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung stehen.
Dass die Mannschaft auch in diesem Jahr wieder flexibel ist, bewies vor Wochenfrist Sebastian Reuther im Schwergewicht, der einen starken Kampf ablieferte. Ebenso erfreulich ist der Einsatz von Casyen Irmler, der sich trotz enormen Gewichtnachteils Woche für Woche stellt und somit ein fester Bestandteil der Mannschaft ist. Weitere "junge Wilde" und "erfahrene Mattenfüchse" hat man in der Hinterhand und stehen dem Trainerstab für Rocharden zur Verfügung. Wer zum Einsatz kommt, entscheidet sich erst kurz vor dem Abwiegen.
Damit ist die Lichtenfelser Staffel für jeden Gegner unberechenbar. "Die Oberliga ist kein Selbstläufer" hörte man gegen die Nürnberger Grizzlys in der AC-Halle nach dem Kampf. Die Ringer vom Obermain sind also gewarnt und gehen daher mit etwas Wut im Bauch in die Auswärtspartie. An diesem Wochenende feiert Lichtenfels seinen Korbmarkt. Hier wollen die Ringer, Verantwortliche und Fans natürlich mit einem Sieg im Gepäck am Samstagabend zurückkehren. "Nach dem erfolgreichen Auftakt vor zwei Wochen in Schonungen wollen wir auch in Freising nachlegen und die zwei Punkte mit nach Lichtenfels nehmen", sagte Mannschaftsführer Luptowicz. sche
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