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AC Lichtenfels startet in die Oberliga

Die neue Saison für die Lichtenfelser Ringer beginnt am 2. September.
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Bundesligaerfahrung kann definitiv nicht schaden: Große Freude herrscht beim AC Lichtenfels über die Rückkehr des amtierenden Deutschen Seniorenmeisters Hannes Wagner (links). Foto: Christian Voll
Bundesligaerfahrung kann definitiv nicht schaden: Große Freude herrscht beim AC Lichtenfels über die Rückkehr des amtierenden Deutschen Seniorenmeisters Hannes Wagner (links). Foto: Christian Voll
Am 2. September beginnt die Saison in der Ringer-Oberliga. Der Bayernliga-Meister AC Lichtenfels startet mit einem Auswärtskampf beim RSV Schonungen in die Runde. Die Lichtenfelser Ringer-Fans dürfen dann eine Woche Später, am 9. September, ihre Athleten erstmals gegen den SV Johannis Nürnberg II in der AC-Halle anfeuern.
Nach Jahren in der 1. und 2. Bundesliga sowie dem freiwilligen Rückzug in die Bayernliga im Jahr 2015 hat die Oberliga, der der ACL zuvor über Jahrzehnte angehört hat, ein bisschen etwas von "Sehnsuchtsliga" für die Korbstadtringer. Denn dort tummelt sich geradezu alles, was im regionalen Ringkampfgeschehen Rang und Namen hat: Der ewige Rivale ASV Hof, der TSV Burgebrach, der SV Johannis Nürnberg II, der RSV Schonungen und nicht zuletzt der Vorjahresmeister ASC Bindlach. Derbys zuhauf - und damit reihenweise Prestigeduelle sind also garantiert.


Hannes Wagner kehrt zurück

Personell haben sich beim ACL nur wenige Veränderungen ergeben: Tobias Schütz wird in der 86 Kilo-Greco-Klasse durch seinen Schützling, den amtierenden deutschen Seniorenmeister Hannes Wagner, ersetzt. Hinzu kommen der ambitionierte Griechisch-Könner Achim Thumshirn (75/80 Kilo) vom ASV Neumarkt sowie mit Andrzej Sokalski (80/86 Kilo Freistil) der polnische Meister der Jahre 2016 und 2017. Zurück im ACL-Trikot ist nach einjähriger Abstinenz zudem Sebastian Reuther (130 Kilo). Dagegen sind die beiden Bulgaren Mario Mihaylov (61 Kilo) und Nikolai Dobrev (98 Kilo) vorerst nicht mehr im ACL-Kader. Christian Merkel wird aus persönlichen Gründen ein Jahr pausieren.
"Wir sollten also mindestens so stark aufstellen können wie im letzten Jahr", sagt Trainer Ali Hadidi, der jedoch keinen Hehl daraus macht, dass in Sachen Trainingseifer beim manchem Aktiven noch "Luft nach oben" besteht. Beim alljährlichen Trainingslager vom 18. bis 20. August will er seinen Jungs aber den letzten Schliff verpassen, bevor es erstmals um Punkte geht.
"Wir sollten als Aufsteiger in der Oberliga auf jeden Fall wettbewerbsfähig sein", sagt Vorsitzender Oliver Dürr. Mannschaftsführer Heiko Scherer, der fortan von Daniel Luptowicz unterstützt wird, hat schon die ersten Aufstellungsvarianten im Blick: "Wenn bei uns alle Mann an Bord sind, könnte die neue Gewichtsklasseneinteilung mit den zusätzlichen Limits 71 und 80 Kilo und der 75-Kilo-Kategorie als einziger Klasse, in der immer beide Stilarten gerungen werden, durchaus zum Vorteil für uns werden."
Als Favoriten auf die Spitzenplätze werden zumeist die Teams aus Untergriesbach, Au/Hallertau und Bindlach gesehen. "Aber ein bisschen ärgern könnten wir die ja schon", sagt Luptowicz, "oder es zumindest versuchen. Was am Ende dabei herauskommt, werden wir sehen. Leicht wird es aber definitiv nicht, unsere Truppe zu schlagen."


"Zweite" startet gegen RSC

Die Reserve des ACV Lichtenfels startet am 9. September mit einem Heimkampf gegen den RSC Marktleugast in ihre Saison in der Gruppenliga. "Hier gilt es vor allem, junge und weniger erfahrene Ringer an das Niveau der ersten Mannschaft heranzuführen", sagt Mannschaftsführer Phillip Schütz.




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