Bad Staffelstein
Seniorennachmittag

Senioren drehen sich im Walzertakt

Rund 500 Bürger waren der Einladung der Stadt Bad Staffelstein zum Seniorennachmittag in die Adam-Riese-Halle gefolgt.
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Im Waltertakt drehte sich die Tanzgruppe der Caritas.
Im Waltertakt drehte sich die Tanzgruppe der Caritas.
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Zum 28. Mal lud die Stadt Senioren ab dem 65. Lebensjahr mit ihren Partnern zu einem unterhaltsamen Nachmittag ein. Bürgermeister Jürgen Kohmann wies in seiner Ansprache zu Beginn der Veranstaltung darauf hin, dass in vielen Bereichen der Stadt auch in der Seniorenarbeit vieles ehrenamtlich geleistet würde. Er dankte allen, die die segensreiche Seniorenarbeit in den Kirchengemeinden, den Vereinen und in der Gemeinde gestalten. "Wir wollen der älteren Generation Dank sagen, die sich um die Stadt verdient gemacht haben", sagte Kohmann.
Stadtpfarrer Georg Birkel sprach für die katholische Gemeinde Grußworte und im Namen der evangelischen Gemeinde begrüßte Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen die Gäste. Unter ihnen zehn Franziskusschwestern aus Vierzehnheiligen, Stadträte und die Mitglieder des Seniorenbeirats. Katja Brade und Nadja Motschmann stellten das Seniorenheim der Caritas "In der Heimat wohnen" in der Viktor-von-Scheffelstraße vor. Beide betreuen das Quartiermanagement und den Beratungsstützpunkt der Caritas in Bad Staffelstein. Durch das Programm führte der Seniorenbeauftragte des Stadtrates, Walter Mackert.
Neben Tanzdarbietungen und Musik erhielten Altersjubilare zwischen 90 und 100 Jahren sowie ein diamantenes Paar eine Flasche Bürgermeistersekt. Stimmung machte das Duo "Mainfieber" mit Jürgen und Bernd. Die Seniorentanzgruppe der Caritas erfreute mit einem Walzer und einem Rundtanz. Den Sommer holten die Jüngsten der Ballettschule Alice Göhl zurück. Sie reichten kaum bis zur Tischkante, daher konnten nur die Zuschauer auf den vordersten Plätzen ihren quicklebendigen Tanz bewundern. Die etwas Größeren ließen 99 Luftballons steigen und die bis 16-Jährigen gaben eine Kostprobe aus Willy Bogners Spielfilm "Fire & Ice".
Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Von der Mühlenhofbäckerei Dinkel in Serkendorf wurde frisch gebackener Kuchen serviert und die Gelbwurst kam warm aus dem Wurstkessel der Metzgerei Schütz in Serkendorf. Die Teilnehmer wurden mit sechs Buslinien von ihren Wohnorten aus dem ganzen Stadtgebiet abgeholt. Die Niedrigflurbusse ermöglichten den problemlosen Einstieg auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. Wie immer war Theo Schindzielarz aus Bad Staffelstein mit von der Partie. "Seit 27 Jahren bin ich dabei", sagte er unserer Zeitung. Früher hätte er beim Aufstellen und Eindecken der Tische mitgeholfen. Er hätte auch die Band "Mainfieber" arrangiert, nach dem ein Alleinunterhalter den Ansprüchen nicht mehr genügte.
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