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Abschied

Abschied an der Scheffel-Schule: Rektor Zech griff letztmals in die Saiten

Der Leiter der Viktor-von-Scheffel-Realschule geht nach nach 39,5 Dienstjahren, sechs Schulen und neun Chefs in den Ruhestand.
Mit von der Partie bei der Lehrerband: Heinz Zech
 
von ANDREAS WELZ
Mit einer Mischung aus Musik, Gesang, Theaterspiel, Dank- und Lobreden wurde am Dienstag Direktor Heinz Zech in der Viktor-von-Scheffel-Realschule nach fünfjähriger Amtszeit verabschiedet. "Es hätten ein paar Jahre mehr sein können", bedauerte Personalratsvorsitzender Michael Kolb und überreichte ein Bild vom Lehrerkollegium.
Der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Oberfranken, Johannes Koller, erinnerte an Archimedes, der als bedeutendster Mathematiker der Antike gelte. "Realschuldirektor Heinz Zech ist natürlich auch ein bedeutender Mathematiker und Physiker, gilt aber als einer der bedeutendsten Schulleiter der Neuzeit in Oberfranken", lobte er. "Heinz Zech war in den letzten Jahren im sozialen und menschlichen Bereich der archimedische Punkt der Viktor-von-Scheffel-Realschule", so Koller. "Er strahlte jederzeit große Ruhe und Souveränität aus und sorgte oft schon im Vorfeld dafür, dass Konflikte gar nicht erst entstehen konnten."
Als Freund junger Menschen bezeichnete Landrat Christian Meißner den scheidenden Schulleiter und überreichte ihm einen Landkreiswimpel. Die Stellvertreter des Schulleiters, Monika Greßmann und Matthias Welsch, hoben hervor: "Auf ihn konnten wir uns verlassen". Humorvoll und souverän habe Heinz Zech stets im Lehrerkollegium vermittelt. Seine Neigung zum Fußball und zur Musik könne er jetzt in vollen Zügen genießen.


Peter Gerhardt vorgestellt

Als zukünftigen Schulleiter stellten sie Peter Gerhardt, Konrektor der staatlichen Realschule Neustadt bei Coburg, vor. Elternbeiratsvorsitzender Jochen Pfeiffer bescheinigte Heinz Zech, dass er die Sorgen und Probleme der Eltern verstanden hätte. Heinz Zech betonte in seiner Abschiedsrede: "Dort, wo Menschen mit Menschen arbeiten, muss es menschlich zugehen." Das bedeute, eine humane Schule, ein fruchtbares Miteinander der ganzen Schulfamilie mit Schülern, Eltern und Lehrern zu erreichen. Als Schuleiter bewege man sich in einem Dreieck aus Schülern, Eltern und Lehrern umrahmt von den Randbedingungen wie Behörden und Landratsamt. "Nach meinen Erfahrungen ist die beste Position nie genau in der Mitte, sondern etwas näher an den Lehrern und noch näher an den Schülern." In den Leistungen in den unteren Klassen läge die Realschule mit 98 Prozent bei Erreichung des Klassenziels im Landesvergleich ganz oben", betonte Zech, der nach 39,5 Dienstjahren, sechs Schulen und neun Chefs in die Altersteilzeit geht, die am 1. August mit der Freistellungsphase beginnt.
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