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Ernte

Nur wenig Äpfel an den Bäumen

Die Ernte in diesem Jahr fällt in diesem Jahr bescheiden aus. Ursache ist starker Frost im April gewesen.
Auf der Streuobstwiese unterhalb von Banz tragen in diesem Jahr nur wenig Bäume Äpfel - und wenn, dann meist nicht viele. Fotos: Tobias Kindermann
 
von TOBIAS KINDERMANN
Ein Spaziergang über die Streuobstwiese unterhalb von Kloster Banz zeigt es: Viele Äpfel hängen dort nicht an den Bäumen. Auch stolze Namen helfen nicht. "Kaiser Wilhelm" etwa hat heuer nichts zu bieten. Dabei hätte es diesmal ein gutes Obstjahr werden können, verfolgt man den Wechsel von starken und schwachen Jahren. Doch um den 20. April herum gab es Frost, "teilweise bis Minus fünf Grad", sagt Kreisfachberater Michael Stromer.
Der ließ an vielen Stellen die Blüten erfrieren, in etwas geschützten Lagen passierte das weniger oft, spätblühende Sorten wie den Winterrambour, den Roten Hauptmann, den roten Belefour oder den Berner Rosenapfel traf es ebenfalls weniger.


Regional unterschiedlich

"Die Schäden fielen regional unterschiedlich aus, aber der Landkreis war schon stark betroffen", sagt Stromer. Dann kam ein recht feuchter Sommer, "das sorgte für starken Pilzdruck". Ein Vorteil in der Region: "Wir haben hier eine kleinstrukturierte Landschaft und Landwirtschaft. Da schlägt das Wetter nicht ganz so durch wie in ausgeräumten Landschaften. Heckenstrukturen und Baumreihen spielen eine wichtige Rolle für den Schutz."


Schnell ausverkauft

Kann man die Einbußen beziffern? Stromer schätzt, dass im Vergleich zu einem guten Apfeljahr heuer vielleicht 25 Prozent der Erntemenge anfielen. Das sehe man auch auf den regionalen Apfelmärkten. "Etwa eine Stunde nach der Öffnung waren die Äpfel oft schon alle." Wenigstens hat es die Landwirte nicht hart getroffen: "Wir haben hier keine Obstlandschaft." Meist würde der Anbau im Nebenerwerb mit zehn bis 100 Bäumen durchgeführt. "Die überstehen solche Jahre, weil sie nicht davon leben müssen."
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