Bad Staffelstein
Vergleich

Nikolaus zu spielen muss nicht teuer sein

Die FT-Redaktion Lichtenfels schaute sich zwei Nikolauskostüme genauer an.
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Für 28,90 Euro schwelgt man fast schon im Luxus. Das teurere Set bot eine sachgerechte Qualität. Foto: Knecht Markus
Für 28,90 Euro schwelgt man fast schon im Luxus. Das teurere Set bot eine sachgerechte Qualität. Foto: Knecht Markus
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Besondere Einsätze erfordern besondere Vorbereitungen. Wo bekommt man sein Nikolauskostüm her - und wie schlägt es sich in der Praxis?
Wir entschieden uns für zwei Optionen: Einmal Internet - und einmal Fachhandel fast vor Ort. Der Redakteur als handelnder Nikolaus steckte im Komplettset mit Mütze, Bart, Mantel, Gürtel und Cape mit Glocke und Jutesack. Kostenpunkt: 28,90 Euro. Der als Knecht Markus in nicht ganz treffendem roten Outfit agierende Mitarbeiter (eine dunkelbraune oder schwarze Variante wäre stilechter gewesen) bekam die Low-Budget-Variante für 3,92 Euro aus einem neuen Discounter, der demnächst auch in Bad Staffelstein am E-Center vertreten sein wird (Black.de - eine Tedi-Tochter). In Scheßlitz gibt es bereits eine Filiale. Unser Fazit: Man kommt damit durch den Tag, beim teureren Set durchaus auch noch einen weiteren. Wirklich Murks war bei diesem Angebot nur der Gürtel, der aus einem länglichen schwarzen Stück Plastik-Folie bestand. Ein Stück doppelt gezwirbeltes Paketband half weiter (danke an unsere Mitarbeiterin Lore für die Hilfe). Schlanke Personen verlieren sich in dem großzügig geschnittenem Gewand etwas, es ist eben eine Universalgröße. Der Bart ist auch recht breit geschnitten, rutscht etwas und die Fusseln hängen einem gerne in den Mund. Der Aufpreis für Sack und Glocke ist sehr großzügig kalkuliert (16 Euro von den 28,90). Beide sind aufgrund ihrer ordentlichen Ausführung durchaus eine Anschaffung fürs Leben.
Knecht Markus wurde von seinem Set etwas überrascht. Auf der Packung war ein Mantel abgebildet mit Kapuze, im Plastikbeutel befanden sich dann die korrekt aufgeführte Hose samt Jacke, Bart und Mütze, nur ohne Gürtel. Die Materialqualität bekommt eher das Prädikat "gefühlsecht", durch den Stoff schimmert stellenweise die Unterbekleidung durch. Für beide traf zu: Dünner Filz kann in Innenräumen erstaunlich warm sein und draußen erstaunlich kalt. Was wir nicht testen konnten ist die Wirkung auf Kinder. Zur Optik: Dem Träger kann es egal sein, er sieht sich ja nicht.
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