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Umweltausschuss

Müllsäcke für Windeln weiter gratis

Der Landkreis LIchtenfels verlängert die kostenlose Abgabe bis Ende 2021. Insgesamt ließ sich der Kreis das Angebot 2016 fast 16 000 Euro kosten.
Wer Wickelkinder oder inkontinente Pflegebedürftige im Haushalt hat, erhält vom Landkreis auch die nächsten Jahre kostenlos Müllsäcke.Fotolia
 
von GERDA VÖLK
Seit dem 1. Januar 2014 stellt der Landkreis Lichtenfels Familien mit Wickelkindern und Angehörigen pflegebedürftiger Personen kostenlos Müllsäcke für Windeln und Einlagen zur Verfügung. Ein Angebot, das von der Landkreisbevölkerung rege in Anspruch genommen wird, wie Landrat Christian Meißner bei der Sitzung des Umweltausschusses am Donnerstagnachmittag mitteilte. Deshalb wird die Ausgabe von Säcken vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Bei Bedarf erhalten Eltern bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres ihres Kindes einen kostenfreien Restmüllsack pro Monat. Die Ausgabe der Säcke erfolgt gegen Vorlage der Geburtsurkunde. An Inkontinenz leidende Pflegebedürftige, die mit Hauptwohnsitz im Landkreis Lichtenfels leben und zu Hause gepflegt werden, erhalten weiterhin nach Vorlage eines Attestes einen Restmüllsack pro Monat. Die Ausgabe ist jährlich neu zu beantragen. Neu ist, dass bei Folgeanträgen im Zeitraum der freiwilligen Leistungen kein neues Attest vorgelegt werden muss. Diesen Service lässt sich der Landkreis etwas kosten. Im letzten Jahr waren es 15 816 Euro. Im Jahr davor 6604 Euro.


Pro Bürger 216 Kilo Restmüll

Statistisch gesehen hatte jeder Landkreisbürger im Jahr 2016 ein Restmüllaufkommen von 216 Kilogramm, im Zweckverband nur übertroffen von den Bewohnern der Stadt Coburg, die 220 Kilogramm auf die Waage brachten. Deutlich weniger fiel dagegen das Restmüllaufkommen in den Landkreisen Coburg (177) und Kronach (179) aus. Erhebliche Unterschiede gibt es auch beim Sperrmüllaufkommen. Mit 41 Kilogramm pro Einwohner hatte die Stadt Coburg im letzten Jahr das höchste Sperrmüllaufkommen, gefolgt von den Landkreisen Lichtenfels (28), Coburg (20) und Kronach (25). Im Landkreis Lichtenfels fielen im letzten Jahr im Holsystem insgesamt 14 392 Tonnen an Hausmüll an.

Der durchschnittliche Landkreisbewohner war am Müllaufkommen (Holsystem) mit 215,84 Kilogramm beteiligt. Er entsorgte 60,86 Kilogramm Papier und 19,95 Kilogramm recycelbare Rohstoffe über dem gelben Sack. Zu den Wertstoffhöfen brauchte ein Landkreisbürger 2016 rund 25 Kilogramm Behälterglas, 1,15 Kilogramm Flachglas, 3,46 Kilogramm Metall, 19,99 Kilogramm Altholz und 220,89 Kilogramm Grüngut.

Eine freiwillige Leistung, ist die Entgegennahme von Altreifen, die mit 85 Tonnen zu Buche schlägt. Dies entspricht immerhin einem Pro-Kopf-Aufkommen von 1,27 Kilogramm. In diesem Zusammenhang macht Landrat Christian Meißner darauf aufmerksam, dass die Autohäuser Altreifen gegen eine geringe Gebühr entgegennehmen und entsorgen.

Die Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen" möchten mit einem Antrag den Verbrauch von Pappbechern in Lichtenfels eindämmen. Aktuell ist der Landkreis dabei, zu prüfen welchen Weg andere Kommunen gehen. Die Sonnentage haben eine Erfolgsgeschichte geschrieben. "Die Energiewende vor Ort ist gut angekommen", stellt Landrat Christian Meißner fest. Deshalb finden die Sonnentage im Wechsel mit dem Aktionstag "e3 - Energiewende vor Ort". Der nächste findet am Sonntag, 18. März 2018, von 13 bis 17 Uhr in Lichtenfels und seinen Statteilen statt.

Derzeit wird seitens des Umweltzentrums nach innovativen Anlagen gesucht. "Wenn jemand seine Heizanlage zeigt, dann ist es etwas anders als wenn man sie in einer Ausstellung sieht", ist Meißner überzeugt. Deshalb sind Privatpersonen, Firmen, Landwirte und Kommunen aufgerufen ihre Anlagen und innovativen Ideen vorzustellen. Am Aktionstag im nächsten Jahr kann unter anderen auch die Energiezentrale des neuen Klinikums besichtigt werden.
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