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Schützenumzug

Lichtenfelser Schützen die Reverenz erwiesen

Zahlreiche befreundete Gesellschaften und heimische Vereine gaben sich in Lichtenfels ein Stelldichein.
Platzmeister Dieter Brandmeier führt den Zug am Rathaus vorbei. Foto: Andreas Welz
 
von ANDREAS WELZ
Ein farbenprächtiges Bild bot sich gestern Vormittag vielen Schaulustigen beim großen Schützenumzug. Acht Kapellen bliesen Schützenvereinen und befreundeten Gruppen den Marsch - ein beeindruckender Höhepunkt für die königlich privilegierte Scharfschützengesellschaft Lichtenfels.
Die Schützenjugend führte den Festzug an. Die Ehrenschützen rollten in offenen Cabrios zum Festplatz. Die Korbstadtkönigin, die "Weiße Frau", Stadtrat, Ehrengäste und die Schützen reihten sich am Rathaus in den Zug ein. Alle Fahnenabordnungen wurden mit Böllerschüssen von den Schützen aus Schwürbitz und Marktzeuln angekündigt. Schützenmeister, Königinnen und Könige, Ritter und Ritterinnen trugen stolz ihre schweren silbernen Ketten. Im Handwagen führten die Jäger einen riesigen Keiler mit. Der Bayerische Jagdverband Lichtenfels und Bad Staffelstein nahm am Umzug teil. Platzmeister Dieter Brandmeier dirigierte den kilometerlangen Zug über die Kronacher Straße durch das Obere Tor und führte ihn über die Coburger Straße zur Festhalle.
Gemeinsam ging es zum Festplatz, wo bereits im Schützengarten Hand an den Maßkrug gelegt wurde. In der Festhalle begrüßte 2. Schützenmeister Uwe Matzner, in Vertretung des erkrankten Schützenmeisters Erwin Kalb, die Umzugsteilnehmer. Er hieß neben allen Gruppen die Zweite Bürgermeisterin aus der Partnerstadt Cournon-d'Auvergne, Mirjam Sell-Delmasur, und Stefan Piro vom Schützenverein Wietze-Steinförde in Niedersachsen willkommen. Sein Gruß galt den drei Bürgermeistern, Bundestagsabgeordneter Emmi Zeulner (CSU), Landtagsabgeordnetem Klaus Ardelt (SPD), den Königshäusern und den Vertretern des Schützengaus und -bezirks. Respekt nötigte Matzner die Teilnahme von Ruth Müller ab, die in wenigen Tagen ihr 98. Lebensjahr vollende.


Eckpfeiler des Schützenwesens

Bürgermeister Andreas Hügerich blickte voller Stolz auf die Stadt und eine Schützengesellschaft die eine Jahrhunderte währende Tradition aufrechterhalte.
Landrat Christian Meißner zollte den Schützen Respekt, die sich vorbildlich für den Schießsport engagierten. Bezirksschützenmeister Alexander Hummel bezeichnete die SSG Lichtenfels als einen der zentralen Eckpfeiler des oberfränkischen Schützenwesens. "Mit der Durchführung eures Schützenfestes samt dieses beeindruckenden Festzugs trotzt Ihr bewusst der heutzutage leider ab und an bestehenden Angst vor terroristischen Bedrohungen und setzt damit ein klares Zeichen für liebgewordene Traditionen und Brauchtum", sagte er.
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