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Mode

In Lichtenfels sind zauberhafte Kostüme aus Weide zu sehen

Im Lichtenfelser Stadtschloss wurde die bemerkenswerte Ausstellung "7 Salix & 7 Plejaden" eröffnet.
Laura Zeck  vor dem Bild des Fotostudios Kögler und "ihrem" KostümFoto: Gerda Völk
 
von GERDA VÖLK
Es waren magische Momente, die die Korbmarktbesucher 2013 bei einer ungewöhnlichen Modenschau erlebten. Ein weiteres Mal konnten die zauberhaften Kostüme im vergangenen Jahr auf der Bühne bestaunt werden. Daraus entstand die Idee zur Ausstellung "7 Salix & 7 Plejaden". Groß war das Interesse an der Vernissage im Lichtenfelser Stadtschloss.

Viele Leute haben an der Realisierung der Ausstellung mitgearbeitet. Da ist zum einen die Rostocker Künstlerin Berit Ida, die Schöpferin der einzigartigen Kostüme aus Stoff und Geflecht. Inzwischen sind die Kostüme "heimgekehrt", wie Manfred Rauh, Geschäftsführer des Vereins "Zentrum Europäischer Flechtkultur" (ZEF), erklärte.


Stadtrat stimmte Kauf zu


"Wenn wir sie zeigen wollen, dann in der deutschen Korbstadt", so seine Überzeugung. Der Stadtrat habe dem Kauf der Kostüme letztlich zugestimmt, wie Bürgermeister Andreas Hügerich feststellte.

Im Obergeschoss des Stadtschlosses haben sie eine neue Heimat gefunden. Auf einem Podest stehen Maia, die Mutter des Hermes, Elektra, die Meuchelmörderin, Alkyone, Asterope, Merope, Taygete und Kelaino in trauter Eintracht. Gemeinsam repräsentieren sie die Plejaden aus dem Sternbild Stier.


Ein "Living Art"-Projekt


Im Anschluss an die Plejaden sind Berit Idas Flecht-Kostüme zu sehen, die im Rahmen des Projekts "Salix 2010" mit internationalen Künstlern entstanden sind. "Ich muss die Kostüme sehen, damit ich mir ein Bild davon machen kann, wie sich meine Mädels darin bewegen können", erinnert sich Doris Diroll, vom gleichnamigen Ballettstudio. Also reiste sie an einem sonnigen Spätsommertag im August 2013 nach Rostock, um gemeinsam mit Berit Ida an der Performance zu arbeiten.

Im vergangenen Jahr entstand dann die Idee zum "Living Art"-Projekt. Für Modell und Tänzerin Laura Zeck war das Projekt eine neue Herausforderung, die ihr unheimlich viel Spaß gemacht hat. "Eine Herausforderung, die man gerne meistert", sagt die junge Frau, die sich gerne zurückerinnert, auch wenn ihre Frisur schon etwas Geduld erforderte.


Tolle Fotografien und ein Film


Für die Frisuren war ein Team von Kraus-Friseure zuständig. War ein Modell fertig geschminkt und frisiert, hat Karin Hörtner mit ihrer Tochter Janine (Fotostudios Kögler) eine Serie von zehn Aufnahmen gemacht. "Ich war fasziniert davon, wie alles ineinander gegriffen hat", erinnert sich die Fotografin. Das Ergebnis sind großformatige Fotografien, die hinter den Kostümen stehen.

Zwar hatte Anne Rauh schon einen Film über die erste Modenschau gedreht, aber mit bescheidenem Equipment. Als Studentin des Fachs Multimedia und Kommunikation an der Hochschule Ansbach ist ein weiterer Film im Rahmen ihrer Bachelorarbeit entstanden. Gab es irgendwelche Schwierigkeiten? "Bei den Aufnahmen im vergangenen Jahr regnete es, da musste man aufpassen, dass kein Tropfen auf die Linse kam." Rund ein Jahr hat es gedauert, bis der Film mit allen Details fertig war. Darin werden sowohl Aufnahmen von der Modenschau als auch Details vom "Randgeschehen" gezeigt. Zu dem Film ist auch ein Begleitheft erschienen.

Noch kennt Anne Rauh die Note für ihre Bachelorarbeit nicht, aber die Begeisterung des Publikums ist ihr schon jetzt sicher. Bürgermeister Hügerich dankte allen Beteiligten und bedauerte zugleich, dass die Künstlerin nicht zur Vernissage kommen konnte. Die Moderation übernahm Frank Ziegler.
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