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Garten

Geschwister Ruppenstein ernteten die größten Kürbisse

Die Geschwister Finn und Theresa Ruppenstein haben den Stublanger Kürbiswettbewerb gewonnen.
Finn zog mit seiner Schwester Theresa den Bollerwagen zum Dorfplatz. Wie sich später beim Wiegen herausstellte waren ihre Hokkaido-Kürbisse die schwersten in diesem Jahr.  Foto: Gerd Klemenz
 
von GERD KLEMENZ
"Der schwerste Kürbis gewinnt" - so heißt der Wettbewerb, den der Obst- und Gartenbauverein Stublang seit einigen Jahren für die "Nachwuchsgärtner" organisiert.

Im Frühjahr hatte Vorsitzender Helmut Reinhardt Sämereien für Hokkaidokürbisse an 27 Kinder ausgeteilt. Nun wurde festgestellt, wer die schwersten Kürbisse im Garten herangezüchtet hatte.


Dünne Schale


"Diese Hokkaidokürbisse sind breitrunde, orangerote Speisekürbisse mit einem Gewicht von 500 bis 1500 Gramm. Die dünne Schale wird anders als bei den meisten übrigen Kürbissorten beim Kochen weich und kann mitverzehrt werden kann", erklärte der Vorsitzende. Um gleiche Voraussetzungen zu gewährleisten, hatte jedes Kind drei Samenkörner erhalten. Jetzt ging es darum, wessen Kürbis am besten gediehen war.

Mit viel Eifer hatten sich die "jungen Gärtner" um ihre Pflanzen gekümmert. 16 Kinder im Alter von zwei bis elf Jahren nahmen am Wettbewerb teil. Einige von ihnen konnten Prachtexemplare mit über sechs Kilogramm Gewicht ernten. Der Kürbis von Finn Ruppenstein brachte 6250 Gramm auf die Waage, der von seiner Schwester Theresa 5140 Gramm. Platz drei nahm der Kürbis von Marie Keller ein, der mit 3550 Gramm ebenfalls ein stattliches Gewicht hatte. Allen Kinder überreichte Helmut Reinhardt für die Teilnahme einen Preis.


Ursprungsland Japan


Die Hokkaidokürbisse stammen aus Japan. Seit den 1990er Jahren werden sie auch in Europa angebaut und sind im Handel erhältlich. Der Hokkaidokürbis passt sich vielen Geschmacksrichtungen an, harmoniert aber besonders gut mit Ingwer und Chili und kann vielseitig für Suppen, Aufläufe oder als Gemüse verwendet werden.
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