Burgkunstadt
Bildung

Die Grundschule Burgkunstadt macht was aus sich

Bei den Projekttagen der Burgkunstadter Grundschule zeigten sich die Kinder kreativ. Auch baulich hat sich in der Bücherei und auf dem Pausenhof viel getan.
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In den Räumen der Schule konnten die kleinen Kunstwerke der Projekttage bewundert werden. Fotos: Dieter Radziej
In den Räumen der Schule konnten die kleinen Kunstwerke der Projekttage bewundert werden. Fotos: Dieter Radziej
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"Wohlfühlen, kreativ und talentiert." Unter diesem Motto standen die Projekttage an der Friedrich-Baur-Grundschule in Burgkunstadt. Bei der Abschlussveranstaltung konnten die Schüler sowohl musisch mit Tänzen als auch in vielen Werken ihre Ergebnisse präsentieren.

Eigens aus diesem Anlass waren nach drei schöpferischen Tagen die Angehörigen und viele Gäste am Freitag von der Schulleiterin Susanne Krauß in den Stadthallensaal eingeladen worden. Schüler aller Klassen der Friedrich-Baur-Grundschule waren es selbst, die mit Liedbeiträgen und unter Einbeziehung von Orff-Instrumenten den Vormittag gestalteten. Tänzerische Einlagen, teilweise mit rhythmischer Begleitung, ergänzen die Bühnenauftritte.

Dass es an der Grundschule von Burgkunstadt nicht nur schöpferische, sondern auch musische Talente gibt, bewiesen junge Solisten am Klavier - teilweise sogar mit Eigenkompositionen -, das Gitarren-Duo und junge Flötenspieler.

Machtvoll stimmten die Mädchen und Jungen der 3. und 4. Klassen bei dem Stück: "The Lions Sleeps Tonight" mit ein, das in Südafrika unter den Eindrücken der Löwenverfolgung entstand. Die Kinder und Jugendlichen spendeten alle Mitwirkenden für das abwechslungsreiche Programm langanhaltenden Applaus, dem sich auch die Gäste und Erwachsenen anschlossen.

Rektorin Susanna Krauß informierte darüber, dass es weitere Aktionen bei den Projekttagen gegeben habe, wie eine Spiel- und Sportolympiade, die Ausbildung von Schulsanitätern, Vorleser, Fußballer, ein Schnuppertraining beim Tennisclub Burgkunstadt; außerdem wurde erläutert, wie der verantwortungsvolle Umgang mit den neuen Medien aussehen sollte. Die eigentlichen Werke wurden in der Friedrich-Baur-Grundschule gezeigt. Es waren Seifenbälle, bemalte Steine, Scherenschnitte, selbstgestaltete Bücher und eine Vielzahl Bilder, die Empfindungen und Tiere aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zeigten.


Nutznießer

Doch damit nicht genug, gab es noch zwei weitere Gründe zum Feiern. Einer ist die neue Bücherei. Der Stenografenverein von Burgkunstadt hatte jüngst seine Auflösung beschlossen und verfügte, dass das Vereinsvermögen in Höhe von 6000 Euro der Friedrich-Baur-Grundschule zugutekommen soll. Damit war es möglich, die Schülerbücherei zu modernisieren, wie Rektorin Susanne Krauß berichtete.

Die Bücherei erhielt dabei eine neue Gestalt, der Städtische Bauhof ergänzte das mit modernen Regalen, Kinder durften selbst zur Ausstattung eigene Bildern beisteuern und danach konnte der Wissensschatz mit einer Fülle neuer Bücher ergänzt werden. Im Beisein von Bürgermeistern Christine Frieß bedankte sich die Schulleiterin deshalb stellvertretend bei der ehemaligen Vorsitzenden des Stenografenvereins, Gertrud Löffler, für diese Zuwendung.

Rechtzeitig zum Abschluss der Projekttage ging ein weiterer Wunsch der Schulleitung, des Lehrerkollegiums und der Schulkinder in Erfüllung, denn der Pausenhof war im wahrsten Sinne des Wortes kräftig "aufgemöbelt" worden. Davon zeugte das gesamte Umfeld, in dem sogar eine riesige Spielschnecke ihren auffrischenden Farbanstrich erhielt.

Viele hatten nicht mehr daran gaglaubt, sagte Krauß, doch selbst ein Bauwagen konnte dank der Elterninitiative der Klasse 4 b noch gefunden werden. Familien, selbst Großeltern, brachten sich als freiwillige Helfer ein und so erhielt der Bauwagen sein neues Aussehen als Junikäfer.


Mit Daumenabdruck besiegelt

In diesem Bauwagen, erklärte Schulleiterin Susanne Krauß, werden künftig die Pausenspiele aufbewahrt, die während dieser Zeit von den Schülern ausgeliehen werden können. Zugleich durften sich die Kinder mit einem "Daumenabdruck" an der Bauwagentüre verewigen.

Alle verweilten anschließend noch etwas im Schulumfeld, wobei vor allem der Elternbeirat die Bewirtung der kleinen und großen Gäste übernahm. Während viele der alten Bücher für einen guten Zweck verkauft wurden, durften sich die Schulkinder auf dem Pausenhof mit Straßenmalkreide entfalten.

Fotos: Dieter Radziej
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