Das gab Bürgermeister Andreas Hügerich am Mittwoch bei einer Schlussbesprechung im Schulungsraum der Stadtwerke bekannt.
Beim vergangenen Schützenfest hätten 2102 Besucher den Service in Anspruch genommen, 166 mehr als im Vorjahr. Ein Wermutstropfen fiel in die sonst positive Bilanz: Trotz gestiegener Fahrgastzahlen wurde ein Verlust von 2824 Euro eingefahren. Die Ausgaben in Höhe von 11 054 Euro standen Einnahmen von 8230 Euro gegenüber. "Wir müssen den Service für die Schützenfestbesucher auf eine wirtschaftlich solide Basis stellen", sagte der Bürgermeister. Das unterstützen die Vertreter der drei Hausponsoren: die Stadt, die königlich privilegierte Scharfschützengesellschaft und die Brauerei Leikeim, die den Verlust zu je einem Drittel übernehmen.
Ein bedeutender Ausgabeposten sei der Druck und die Verteilung von den Fahrplänen, die einem Wochenblatt beigelegt wurden, erläuterte der Leiter der Stadtwerke Dietmar Weiß. Er stellte an den Sonntagen eine niedrige Fahrgastfrequenz fest. Hier sei zu überlegen, ob die Busse auch an den Sonntagen fahren sollen.
Schützenmeister Erwin Kalb erinnerte daran, dass viel ehrenamtliche Leistung den Service erst möglich mache. Er erwähnte die Mitglieder der Schützengesellschaft und die Mitarbeiterin der Stadtwerke, Elfriede Fischer, die in ihrer Freizeit den Schützenfest-Express organisierte. Auch Udo Kaiser vom gleichnamigen Busunternehmen regte an, den Sonntagsfahrdienst eventuell wegzulassen. Gebietsverkaufsleiter Christian Hoh von der Leikeimbrauerei unterstrich, dass sich der Schützenfest-Express bewährt habe und auch fortgesetzt werden solle. Bürgermeister Hügerich richtete seinen Appell an die Schützenfestbesucher: "Nutzen sie den besucherfreundlichen Service."