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Bauausschuss

Aldi-Erweiterung: Es bleibt beim grünen Licht

Mit der Erweiterung des Aldi-Marktes musste sich der Burgkunstadter Bauausschuss erneut beschäftigen.
Die Erweiterung des Aldi-Markt im Fachmarktzentrum Seewiese befürwortete der Bauausschuss. Zum geplanten Woolworth-Markt muss ein zusätzliches Standortgutachten abgewartet werden. Fällt dieses negativ aus, müsste das Bebauungsvorhaben gestoppt werden. Kathrin Huber
 
Zwar hatte sich der Bauausschuss in seiner Augustsitzung bereits für die Erweiterung des Aldi-Marktes sowie die Tekturplanung zur Nutzungsänderung einer Lagerhalle am Fachmarktzentrum Seewiese durch die Firma Woolworth ausgesprochen. In der Sitzung am Dienstagabend setzte sich das Gremium nun aber erneut mit den dort beantragten Änderungen auseinander: Zwei Stadtratsmitglieder wollten wissen, ob eine Änderung des Bebauungsplanes wegen des Sortimentswechsels im Fachmarktzentrum nötig ist und befürchteten, dass sich die Ansiedlung eines weiteren Marktes negativ auf die Geschäfte in der Innenstadt auswirkt.
"Die zusätzliche Konkurrenz ist für den Einzelhandel nicht gut. Was dort im Sortiment ist, ist hier schon vorhanden", erklärte Thomas Müller (Bürgerverein). Beide Bauanträge entsprächen nicht den Festsetzungen im Bebauungsplan Seewiese. Laut Bauamt könne im Fall Aldi-Erweiterung eine Befreiung befürwortet werden. Für die Ansiedlung des Woolworth-Marktes sei ein neues Standortgutachten nötig, das die Verwaltung bereits in Auftrag gegeben habe. "Wir sollten das Gutachten abwarten und nicht Hopplahopp hektisch etwas beschließen", mahnte Thomas Müller (Bürgerverein). "Abwarten ist falsch", hieß es aus den anderen Fraktionen. "Es wird sich immer etwas verändern, das verhindern zu wollen ist falsch", waren Günter Knorr (CSU) und Wolfgang Sievert (SPD) einer Meinung. Michael Doppel (FWG) fügte zu: "Ich erinnere mich an eine Zeit, als es in der Stadt noch einen NKD-Markt gab. Weil sich das Gremium damals gegen Änderungen aussprach, war er einige Zeit später weg." "Investoren sollte man positiv sehen", meinte Bürgermeisterin Christine Frieß (CSU). Der Erweiterung des Aldi-Marktes sowie der Tekturplanung zur Nutzungsänderung einer Lagerhalle auf den Grundstücken Seewiese wurde das gemeindliche Einvernehmen erneut erteilt (Gegenstimmen Alexander Hanna und Thomas Müller, beide Bürgerverein).
Das Einvernehmen zu den Verkaufsflächen für Woolworth in der beantragten Sortimentsauflistung machte das Gremium abhängig davon, ob der Bebauungsplan entsprechend geändert und die Änderung in Kraft gesetzt werden kann. Sollte das Standortgutachten negativ ausfallen, dann müsste das Bebauungsvorhaben gestoppt werden.
Der Bau eines Audi-KFZ-Betriebs "In der Au" erhielt einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Zwar weicht das Vorhaben von den Vorgaben im Bebauungsplan ab. Die geringfügigen Abweichungen könnten laut Bauamt jedoch befürwortet werden, weil die Grundzüge der Planung nicht berührt würden, die Abweichungen städtebaulich vertretbar sind und auch unter Würdigung nachbarlicher Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar sind. Gleiches gilt für den Bauantrag auf Errichten eines Einfamilienhauses mit Carport und Stützmauer in der Franz-Roscher-Straße. Auch hier entspricht das Bauvorhaben nicht den Festsetzungen des Bebauungsplans, könnte aber laut Bauamt mit gleicher Begründung befürwortet werden. Der Bauantrag erhielt das einstimmige gemeindliche Einvernehmen. Für die Kulmbacher Straße wurde Bauantrag auf Nutzungsänderung gestellt: Aus einem bestehenden Laden soll eine Wohnung werden. Zudem ist geplant, die Fassade zu erneuern sowie eine Dachterrasse zu errichten. "Die Fassadenänderung sei aus denkmalpflegerischer Sicht ein Gewinn", heißt es gemäß Auskunft aus dem Landratsamt Lichtenfels. Dem Bauvorhaben, das innerhalb des Denkmal-Ensembles-Bereichs liegt, wurde einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
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