Michelau
Bürgerfest

Absperrungen in Michelau gehören der Vergangenheit an

In der Korbmachergemeinde gibt es nach drei Wochen wieder freie Fahrt, was ordentlich gefeiert wurde.
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Nach dreiwöchiger Sperrung der Kreisstraße LIF 13 bauten Arbeiter am Montagabend die Straßensperren ab.  Foto: Gerda Völk
Nach dreiwöchiger Sperrung der Kreisstraße LIF 13 bauten Arbeiter am Montagabend die Straßensperren ab. Foto: Gerda Völk
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Die Freude war groß am Montagabend. Nicht nur weil es Bier und Bratwürste gab, sondern weil die dreiwöchige Sperre der LIF 13 ein Ende hatte. Dies wurde mit einem Bürgerfest gefeiert, zu dem der Landkreis eingeladen hatte.
Drei Wochen lang war die Kreisstraße wegen Bauarbeiten gesperrt. "Eine der am meistbefahrenen Kreisstraßen des Landkreises", wie Landrat Christian Meißner betonte. An der Sanierung arbeiteten Landkreis und Gemeinde in einer gemeinsamen Aktion. Der Landkreis sanierte auf einer Länge von 840 Meter die Kreisstraße und erneuerte an den Brücken die Wassereinläufe sowie die Entwässerungsrinnen in der Freiherr vom Stein Straße. Die Gesamtkosten für den Landkreis belaufen sich auf rund 200 000 Euro. Während den Bauarbeiten wurden durch die Gemeinde erhebliche Arbeiten am Wasserleitungsnetz und den Gehwegen durchgeführt. Darüber hinaus wurden im Bereich der Kreisstraße alle Kanaldeckel saniert und teilweise erneuert.
Seine Freude über die Fertigstellung der Maßnahme drückte auch Bürgermeister Helmut Fischer aus. Der Rathauschef sieht die Bauzeit von drei Wochen eher pragmaisch. "Selbst wenn die Baustelle noch zwei Tage gedauert hätte, wäre es auch gegangen", stellt Fischer fest.


Sand bei Rießner gelagert

"Dass wir nicht ständig hin und her fahren mussten, war für uns ein ganz großer Vorteil", berichtet Gerhard Lutter, der Wassermeister der Gemeinde. Den für die Arbeiten an der Wasserleitung benötigten Sand konnte die Gemeinde am Parkplatz der Firma Rießner zwischenlagern.
"Man hat es den Bauarbeitern nicht leicht gemacht, umso schöner war es, dass sie so nett waren", sagt Anwohnerin Barbara Nehling. Sie berichtete von (etlichen) Zeitgenossen, die einfach die Straßenabsperrung ignorierten, sich darüber hinwegsetzten und über den Gehsteig fuhren. Klar waren die Anwohner durch den Baustellenlärm und den Schmutz belastet, aber nach Arbeitsschluss am Abend war es entsprechend ruhig. "Im Großen und Ganzen war es in Ordnung", lautet das Fazit von Barbara Nehling.
Doch das dürfte der Vergangenheit angehören. Gegen 18.30 Uhr bauten Arbeiter die Straßensperren ab.
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