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Region  // Lichtenfels

Konzert

Vielseitiger Ostergruß der Blaskapelle Schwürbitz

Die Blaskapelle Schwürbitz bot ein abwechslungsreiches Programm, das Märsche, klassische Musik und moderne Hits umfasste.
Internationale Musik und ein buntes Programm bot das Osterkonzert der Blaskapelle Schwürbitz.
 
Zu einem absolut hörenswerten Osterkonzert begrüßte die Blaskapelle Schwürbitz am Ostersonntag viele Gäste aus dem ganzen Landkreis in der Schwürbitzer Turnhalle. Bereits beim Einstimmen, zeigte sich der junge Dirigent der Kapelle Michael Stettner selbstsicher, gut vorbereitet und entspannt. Er war sich sicher, gemeinsam mit den knapp 40 Musikerinnen und Musikern ein herausragendes Programm erarbeitet zu haben.


Bereits das 30. Konzert

Die Musiker marschierten der Reihe nach ein und man wunderte sich ein wenig, wie die vielen Akteure auf dieser Bühne Platz haben sollten. Und schon war man mittendrin, in einem internationalem Musikereignis, welches mit dem Marsch "Sons of the Brave" begann. Dieser Marsch ist ohne Zweifel einer der Schönsten aus Großbritannien und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts dem Duke of York gewidmet. In seiner Begrüßung verwies Vorsitzender Oswald Kremer darauf, dass man mit diesem Osterkonzert nun das 30. Konzert anbieten würde und dies im 60. Jahr seit der Gründung im Jahre 1957. "Für die Musiker beginnt so ein Konzert ja Wochen vor dem eigentlichen Termin", sagte Bürgermeister Helmut Fischer in seinem Grußwort. Er sei stolz auf so ein Orchester.
"Slovenia" hieß die symphonische Ouvertüre, welche die Kapelle als Nächstes darbot. Ein abwechslungsreiches Stück, welches Lust auf mehr Blasmusik machte. Oswald Kremer lud auch Landrat Christian Meißner auf ein Grußwort ein, welches durchaus "ein bisschen politisch" ausfallen dürfte. Diese Einladung nahm der Landrat gerne an und bemerkte in Sachen Klinikum Kutzenberg, dass das er enttäuscht sei, über die Behandlung der Angestellten der Klinik. "Es ist noch nicht alles aus", machte er den Mitarbeitern Mut. Bezogen auf die Blasmusik sei er als Lichtenfelser Landrat stolz auf die Blaskapellen, die auf so hohem Niveau eine gute Visitenkarte des Landkreises seien.
"Die Sonne geht auf", das kündigte Baritonist Hannes Hennemann an und nicht nur dieser Konzertmarsch der "Oberstufe", sondern auch die herrlichen Bilder von Schwürbitz auf der Leinwand im Hintergrund ließen "Aufbruchstimmung" aufkommen. Weiter ging es mit "Highlights der Klassik", einem Stück mit eher ungewöhnlichen Klängen für Blasmusik von Mozart, Tschaikowsky, Beethoven, Brahms und Rossini.


Prince und Final Countdown

Überhaupt wurde in den letzten Jahren die Abwechslung eines der Markenzeichen der Kapelle, schwenkte man nach diesen Klassikwerken nun um zu "Purple Rain". Daniela Spörlein erklärte ergreifend den Sinn dieses Musikstückes, so wie ihn der Sänger Prince 1984 wahrscheinlich gerne verstanden hätte. Anstelle von Prince brillierte Aaron Heil am Es-Saxophon als Solokünstler und machte seine Sache so gut, dass sich seine Fans im Publikum lautstark bemerkbar machten. Ein weiterer Schwenk in Stimmung und Ausrichtung der Musik wurde anschließend mit dem "Ungarischen Tanz No. 5" vorgebracht.
Mit "The Final Countdown" hatte man wieder ein nicht alltägliches Stück aufliegen. Als Solist zeigte Martin Gmell, was er drauf hat und der starke Sound ging aufs tiefe Blech und die Trompeten zurück. Zusammen mit dem Kreisvorsitzendem des Nordbayerischen Musikbundes Horst Sünkel zeichnete Vorsitzender Oswald Kremer nun einige Musiker mit dem Musiker-Leistungsabzeichen in Bronze und Silber aus. Bronze ging an Ina Hennemann auf Oboe und an Hannes Hennemann mit seinem Bariton. Silber hatten sich Lisa Hammel aus Es-Sax, Nick Birkner auf der Trompete und Hannes Heid am Schlagzeug verdient.
Das nächste Stück wurde wunderschön gesungen von Daniela Spörlein und die vielen Zuhörer passten genau auf. Bei "Moon River" summte auch so manches Pärchen mit. Es folgte ein Bon-Jovi-Rock-Mix, die Stimmung in der großen Halle war wunderbar und das Publikum klatschte begeistert mit. Bei "Chariots of fire" von Vangelis wurden dann gleich anschließend die leisen Töne ausgepackt.


Einige Zugaben

Dann folgte eine Premiere: Erstmalig sang Tubist und Sänger Wolfgang Knippert ein Stück an. "Time of my life" war das dieses Stück und Wolfgang Knippert bekam für seine gesangliche Einlage und den Ausführungen zu diesem Musikfilm der achtziger Jahre Extra-Applaus. Der 15-jährige Nick Birkner erklärte dem staunenden Publikum die Melodien von Gilbert O'Sullivan. Lacher und viel Applaus waren ihm sicher. Schnell ging der kurzweilige Abend zuende und die Blaskapelle wurde nicht ohne einige Zugaben entlassen.
Das dargebotene Programm machte Lust auf weitere Auftritte der Kapelle, die es im Laufe des Sommers im Landkreis und darüber hinaus einige Male geben wird. Unter anderem lädt die Blaskapelle am 5. Mai anlässlich ihrer Gründung vor 60 Jahren zu einer Maiandacht mit anschließendem Gottesdienst in die Schwürbitzer Herz-Jesu-Kirche ein.
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