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Bauausschuss

Mitarbeiter der Therme bekommen eigenen Parkplatz

Hinter dem Saunabereich entsteht bald ein offizieller Parkplatz für die Mitarbeiter der Obermain Therme.
Hinter dem Saunabereich der Obermain Therme sollen 72 Parkplätze für das Personal geschaffen werden. Die für sie zugängliche, noch auszubauende Fläche nutzen schon jetzt einige Mitarbeiter. Foto: Mario Deller
 
von MARIO DELLER
Im Zuge des Baus der neuen Saunabereiche der Obermain Therme ist einst eine größere Fläche geschaffen worden, die nun eine wertvolle Nutzung erfährt: In wassergebundener Form, also nicht asphaltiert, entstehen hier insgesamt 72 Stellplätze für das Personal der Therme. Das beschloss der Bauausschuss am Dienstagnachmittag.


Parksituation soll entschärft werden


Wie Bürgermeister Jürgen Kohmann ausführte, sollen die Stellplätze der weiteren Entschärfung der Parkplatzsituation für Besucher der Therme dienen. Die geschotterte, aber noch nicht fertiggestellte Fläche wird bereits jetzt vom Personal zum Parken genutzt. Sie soll künftig auch noch eingegrünt werden.

Weiter ging es in der Sitzung um die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans für das "Sondergebiet Einrichtungen für den Fremdenverkehr Schwabthal" am Ortsrand in der Nähe des Hotels Sonnenblick. Bereits 2010 war das Sondergebiet Thema. Auf einer Fläche von rund 10 000 Quadratmetern sind unter anderem ein Tennisplatz, eine Hotelerweiterung, Parkplätze und ein Kräutergarten geplant. Ein Bolzplatz existiert dort bereits.


Verfahren ruhte


Das ruhende Verfahren soll nun weitergeführt werden. Der vorliegende Entwurf ist fast deckungsgleich zu 2010 mit einer Ausnahme: dem Energiehaus, mit dessen Bau ohne Genehmigung begonnen worden war und dem das Gremium in einer früheren Sitzung daher das gemeindliche Einvernehmen verweigert hatte (siehe Bericht rechts oben auf dieser Seite).

Die vorher dort stehende und dann abgebrannte Hackschnitzelheizung wäre in ihrer Größe in das Sondergebiet zu integrieren gewesen, das Energiehaus in seiner jetzigen Dimension allerdings nicht mehr, so der einhellige Tenor im Gremium.


Stadt fordert konsequenten Rückbau


"Wir sollten jetzt konsequent bleiben und einen Rückbau fordern", meinte etwa Werner Freitag (SBUN).
Nach dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan ist an der Stelle des jetzigen Energiehauses ein Gebäude in der Größe der ehemaligen Hackschnitzelheizung verzeichnet. Der in der Sitzung gefasste Beschluss sieht die Einarbeitung dieser Prämisse in den Bebauungsplan zum Sondergebiet vor, der nach der Abänderung ausgelegt wird. Vom Bauwerber einen Rückbau verlangen kann allerdings baurechtlich nur das Landratsamt als entscheidungsbefugte Behörde.

Neue Bauplätze entstehen bekanntlich in Altenbanz. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Im Melm" bezüglich des 9304 Quadratmeter großen Baugebiets war bereits im Juli 2016 auf die Zustimmung der Stadtvertreter gestoßen. Nach erfolgter Auslegung hatte sich das Gremium nun mit den eingegangenen Stellungnahmen zu befassen. Die Forderungen des Bundes Naturschutz Lichtenfels, des Landesamts für Denkmalpflege, des Wasserwirtschaftsamts Kronach, des Landratsamts und der Deutschen Bahn sowie von einigen Privatleuten wurden gewürdigt und eingearbeitet.


Kein Neubau im Stadtgraben


Um den Hinweisen und Forderungen des Landratsamts Rechnung zu tragen, beschloss der Ausschuss unter anderem, die Grundflächenanzahl von bisher 0,4 auf 0,35 herabzusetzen. "Wenn bezogen auf 1000 Quadratmeter 350 bebaut werden können, dürfte das aber immer noch genügend sein", sah Bürgermeister Kohmann in der Änderung kein Problem. Sie diene dazu, zusätzliche Ausgleichsflächen zu verhindern. Das Gremium beschloss den modifizierten Bebauungsplan sowie dessen erneute Auslegung.

Der Voranfrage für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage in der Nähe der Ringstraße verweigerte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen. Der Grund: Das betreffende Grundstück im ehemaligen Stadtgraben befindet sich im Sanierungsgebiet "Altstadt Bad Staffelstein", soll daher von einer Bebauung freigehalten werden.
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