Kleukheim
Premiere

Knecht Ruprecht verbreitete keine Angst

Auch vom üppigen Schneetreiben ließen sich die Besucher des ersten Adventsmarktes in Kleukheim die Laune nicht verbergen. Rund um die Kirche war eine Menge geboten.
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Das sieht eher nach einer Gaudi aus: Vor Knecht Ruprecht fürchtet sich diese junge Frau jedenfalls nicht. Fotos: Gerda Völk
Das sieht eher nach einer Gaudi aus: Vor Knecht Ruprecht fürchtet sich diese junge Frau jedenfalls nicht. Fotos: Gerda Völk
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Als hätte man sie bestellt: Pünktlich zum zweiten Advent fielen weiße Flocken vom Himmel - allerdings mehr, als manchen vielleicht lieb war. Dem ersten Adventsmarkt in Kleukheim bescherte die weiße Pracht vermutlich nicht die erhofften Besucherzahlen. Dennoch war rund um die Kirche eine Menge los. Liebevoll mit Tannengrün geschmückte Stände luden zum Schauen, Staunen und Kaufen ein.
Dekoratives aus Holz in unterschiedlicher Ausarbeitung ist zu sehen, aber auch kunsthandwerkliche Geschenkartikel und Baumschmuck. Bei Richard Hümmer am Stand ist das zu finden, was nach einem Bummel über den Adventsmarkt für warme Füße sorgt, nämlich handwerklich gefertigte Hausschuhe. Auch das vom Festkomitee zusammengestellte Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. Trotz dichten Schneetreibens führt der Kindergarten ein Adventsspiel auf. Es handelt vom Hirtenjungen Simon und von vier Kerzen. Am Ende erhalten die Mädchen und Jungen viel Applaus für eine gelungene Vorstellung.

Rute kommt zum Einsatz

Auch Sankt Nikolaus und Knecht Ruprecht sind zwischen den Buden unterwegs. Arbeitsteilung ist bei beiden angesagt. "Der ist noch zu klein, um schon Böses zu tun", lautet der Kommentar von Knecht Ruprecht beim Anblick eines Kleinkindes. Eindeutig ein Fall für den Nikolaus, der seinen großen Sack für eine milde Gabe öffnet. Derweil bringt Knecht Ruprecht seine Rute zum Einsatz. Doch die junge Dame sieht es eher gelassen. Richtig zuhauen tut der Mann mit der Rute ohnehin nicht. Und dann ist da noch der Himmelsbote Daniel. Dessen Aufgabe darin besteht, sich darum zu kümmern, dass alle Wunschpost auch tatsächlich den Empfänger erreicht. Schließlich ist es bis Weihnachten nicht mehr weit. Der kleine Vincent hat keine großen unerfüllbaren Wünsche. Was es ist, das verrät der Siebenjährige nicht.
Gegen die Kälte gibt es Glühwein und weitere heiße Getränke. Auch Stollen und Plätzchen finden ihre Abnehmer. "Der Schnee gehört zum Advent", sagt Bernhard Esselberger. Dass die Schneeflocken den Glühwein etwas verwässern, stört ihn nicht. Das Schneetreiben trübt die Laune der Besucher nicht.
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