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Religion

Kleine Reformationsgeschichten

Bei einer Lesung im Myconiushaus stellen Regionalbischöfin Greiner und Bezirksheimatpfleger Dippold Anekdoten aus den frühen Jahren des Luthertums vor.
Bildnis des Theologen Martin Luther im Pommerschen Landesmuseum Greifswald auf dem sogenannten Croy-Teppich aus dem Jahre 1554. Auch zu Oberfranken hatte der Reformator bedeutende Beziehungen durch seinen Aufenthalt als Junker Jörg auf der Veste Coburg. Foto: Archiv, dpa
 
Das Evangelische Bildungswerk lädt am Samstag, 3. Dezember, dem Vorabend des Kirchweihfestes der Martin-Luther-Kirche in Lichtenfels, um 19.30 Uhr im Myconiushaus zu einer Autorenlesung mit Regionalbischöfin Dorothea Greiner und Bezirksheimatpfleger Günter Dippold ein. Denn rechtzeitig zum Reformationsjubiläum im kommenden Jahr erscheint im Kirchenkreis Bayreuth das Buch "Kleine Reformationsgeschichten. Die Reformation im Kirchenkreis Bayreuth", das von der Regionalbischöfin mit herausgegeben wird.

Es sind oft die kleinen und scheinbar für die große Weltgeschichte unbedeutenden Geschichten, die die Geschichte vor Ort lebendig machen. Das Werk zeigt deshalb ein Stück Weltgeschichte aus ungewöhnlicher Perspektive auf.

Sie berichten von Menschen und Ereignissen, die das gesellschaftliche Leben vor Ort gestaltet und an Veränderungen mitgearbeitet haben. Wie sich die Lehre Martin Luthers bis in fränkische Städte und Dörfer verbreitete und zu welchen teils kuriosen Konfrontationen es dabei kam, wird in 33 kuriosen, amüsanten und spannenden "Kleinen Reformationsgeschichten" erzählt.

Einige der historischen Geschichten spielen in unserer Region. Der reich illustrierte Band versammelt auf 240 Seiten unterschiedliche Episoden und Anekdoten aus den frühen Jahren des Luthertums, die sich an 33 Orten im Gebiet des heutigen Kirchenkreises Bayreuth ereigneten.

"Sie erzählen von allzu Menschlichem, tiefer Glaubensüberzeugung, politischem Kalkül, von Skurrilem und Bewegendem - vom Leben der Menschen und der Kirche eben, so wie es spielt", schreibt Regionalbischöfin Greiner in ihrem Vorwort. Besonders betont sie den "ökumenischen Geist", in dem das Buch entstanden sei: Es solle deutlich werden, "dass die geschichtlich entstandene und gewachsene lutherische Identität heute eine ökumenische Gestalt hat".

Das regionalhistorische "Lesebuch" will auch wissenschaftlichen Kriterien gerecht werden. So zeichnet der oberfränkische Bezirksheimatpfleger und Bamberger Honorarprofessor Günter Dippold die Entwicklungen in der konfessionell wie politisch zersplitterten Region nach. Zum erweiterten Herausgeberteam gehört auch der Erlanger Kirchenhistoriker Reinhold Friedrich. Verfasst wurden die Beiträge von Heimatforschern und Pfarrern aus 33 Gemeinden zwischen Rügheim im Westen und Selb im Osten des Kirchenkreises.

Die "Kleinen Reformationsgeschichten" sind ein Beitrag des Kirchenkreises zum 500. Reformationsjubiläum 2017. Sie beschreiben bewusst nicht nur die Geschichte der Trennung, sondern im Anschluss an jede Geschichte auch die heutige ökumenische Situation. red
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