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Verschönerung

In der Loffelder Mitte plätschert's

Das Dorf hat wieder einen idyllischen Brunnen. Aber nur zur Einweihung floss daraus Bier.
Mit Gitarren- und Akkordeonbekleidung sangen die Dorfbewohner zur Melodie "Am Brunnen vor dem Tore" den Text "Am Brunnen vor dem Dorfe". Foto: Thomas Hümmer
 
von THOMAS HÜMMER
Die Loffelder können g stolz auf sich sein. In mehreren Arbeitseinsätzen gestalteten die Dorfbewohner mit Unterstützung der Stadt den Brunnen und den Vorplatz gegenüber der Kirche neu. Am Sonntag wurde das Ensemble mit Kastanienbaum und Sitzgruppen eingeweiht. Als besondere Attraktion floss aus der Brunnensäule kein Wasser, sondern Bier.

Bürgermeister Jürgen Kohmann erinnerte an eine Ortsbegehung in Loffeld vor knapp elf Jahren. Schon damals kam der Wunsch auf, den Brunnen aus Waschbeton aus den 70er Jahren zu ersetzen. "Dieser Brunnen passte nicht mehr in unsere Zeit und in das Dorf", sagte das Stadtoberhaupt. Den Stein hätten dann Helga Völker und Regina Wilmer ins Rollen gebracht.

Die Stadt Bad Staffelstein machte die vorbereitenden Arbeiten, stellte das Material und erstellte die Mauerverkleidung. Kohmann freute sich darüber, dass die Dorfgemeinschaft Hand anlegte und die restlichen Arbeiten, wie das Pflastern, in Eigenregie übernahm.

Er ist ein Freund von Brunnen in den Ortschaften. "Dieser Platz im Schatten der Kirche lädt zukünftig zum Verweilen ein", sagte der Bürgermeister.


Hand in Hand gearbeitet

Hans Böhmer erläuterte die Arbeiten. Im Juni begannen die Stadtarbeiter mit dem Abbau des alten Brunnens. Danach kofferten die Bauhofmitarbeiter den Platz aus und errichteten die Sandsteinmauer.

Außerdem wurden die Brunnenzuleitung in ordentlichen Zustand versetzt und die Fundamente für die Bänke und den Brunnen erstellt. Nun waren die Loffelder Bürger an der Reihe. Stefan Hirmer und Alexander Novotny führten dabei Regie. Danach wurde die Ablaufrinne gesetzt und der Platz gepflastert.

Hans Böhmer zählte beim letzten Arbeitseinsatz 20 Loffelder Helfer. Er dankte Helga Völker und Regina Wilmer für ihre "Hartnäckigkeit" bei der Planung und Umsetzung des neuen Platzes. Pfarrer Georg Birkel und Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen segneten den neuen Brunnen. Birkel sprach über den Brunnen wie über Gott: vom lebendigen Wasser, das fließt zum ewigen Leben. Sabine Schmid-Hagen erzählte ein Märchen aus Bolivien, in dem alle Brunnen versiegt waren: "Hier in Loffeld ist ein Brunnen zum Leben erweckt worden und hat das Leben im Dorf erweckt."


Bier statt Wasser

Die Initiatoren der Brunneneinweihung hatten zum Abschluss noch eine Überraschung parat. Bei der Inbetriebnahme des Brunnens floss aus der Brunnensäule kühles Loffelder Bier. Braumeister Karl-Heinz Wehrfritz hatte unten an der Lauter ein Bierfass deponiert.

Durch eine Kunststoffleitung wurde das Bier nach oben und durch die Brunnensäule transportiert. Dabei wurde das Lied "Es gibt kein Bier auf Hawaii" gesungen.

Zum Abschluss traf man sich noch bei Kaffee und Kuchen im und am alten Schulhaus, wo auch eine Bilderpräsentation zur Umgestaltung gezeigt wurde.
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