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Freizeit

In Lichtenfels ist "Eis" ist eine ganz heiße Sache

Nach erfolgreicher zweijähriger Probephase soll das Projekt "Ehrenamt in Schule" fortgesetzt werden.
Unter der Anleitung von Reiner Babucke können die Schüler im Rahmen des Projekts "Eis" Gitarre lernen. Foto: Kreisjugendring
 
von GERDA VÖLK
Jugendliche verbringen immer mehr Zeit in der Schule und finden dadurch kaum noch Zeit, um sich in Vereinen und Verbänden zu engagieren. Vor diesem Hintergrund ist vor zwei Jahren das Pilotprojekt "Eis" (Ehrenamt in Schulen) entwickelt worden.

Bei einem Pressegespräch in den Räumen des Kreisjugendrings in Lichtenfels zogen KJR-Vorsitzender Reiner Babucke, Geschäftsführerin Nadine Ro-howsky und Waltraut Schramm vom FC Trieb eine positive Bilanz. "Eis" ist demnach eine ganz heiße Sache.

"Es lohnt sich weiterzumachen", erklärte Nadine Rohowsky. Aus den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre und unter Berücksichtigung von einigen Änderungen sei nun die Version "Eis 2.0" entstanden.


Zwei Schulen, acht Vereine


An dem Pilotprojekt waren neben dem Meranier-Gymnasium und der Herzog-Otto-Mittelschule auch acht Vereine und Verbände beteiligt. Diese gestalteten zwölf unterschiedliche Aktionen, die von einem Jonglage-Lehrgang über Ju-Jutsu, Chor-Workshops, einer Tanz AG bis hin zu einem Gitarrenkurs reichten. 210 junge Leute nahmen an der zweijährigen Testphase teil.

"Mittlerweile können alle Mittel- und Realschulen sowie die Gymnasien des Landkreises als Projektpartner teilnehmen", erklärte KJR-Vorsitzender Reiner Babucke, der auch Kontaktperson für "Eis" ist. Dies eröffne auch Vereinen aus anderen Kommunen einen Zugang zum Projekt. Der Wunsch könne sowohl von den Vereinen als auch von Schülern an die Verantwortlichen herangetragen werden.

"Üblicherweise startet ein Projekt mit der Idee eines Vereins", erläuterte Nadine Ro-howsky. Danach komme der Kreisjugendring ins Spiel. Gemeinsam würden ein Konzept erarbeitet und eine passende Schule gesucht. Dabei würden auch die Rahmenbedingungen festgelegt, wie etwa Zeitpunkt, Art und Ort des Angebots.

Anschließend sei es Aufgabe der Schule, die Pläne über Elternbriefe und Plakate vorzustellen. Bei einer Anmeldung von mindestens fünf Schülern komme die Aktion dann zustande. Die Schüler bekämen auch eine Anregung, wie sie ihre Freizeit alternativ verbringen können.


Nach dem Unterricht


In der Regel finden die Projekte nach dem Unterricht statt. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Auch die Dauer eines Angebots können die Vereine individuell festlegen, dieses kann von einem Tag über Wochen oder Monate reichen. Für ihre Bemühungen erhalten die Vereine und Verbände eine kleine Aufwandsentschädigung in Höhe von zehn Euro pro Einheit.

Über positive Erfahrungen mit "Eis" konnte Waltraut Schramm vom FC Trieb berichten. Nachdem die Zusammenarbeit mit dem Meranier-Gymnasium aus logistischen Gründen nach einem Projektjahr zu Ende gegangen sei, habe der Verein sein Angebot in Eigenregie am Gymnasium in Burgkunstadt weitergeführt. "Die Tanz AG wird von den Mädchen sehr gut angenommen, sie machen gerne mit. Es ist gut, dass es dieses Projekt gibt und dass es vom Kreisjugendring gefördert wird", sagt Schramm.


Der Staat gibt Fördergelder


Jetzt, in der Mitte der zweiten Phase, sucht der Kreisjugendring noch weitere Vereine, die sich beteiligen wollen. Der Bayerische Jugendring stellt über die bayerische Staatsregierung Fördermittel zur Verfügung.
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