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Ökumene

In Bad Staffelstein gab's Stockbrot am offenen Feuer

Bei so manchem Besucher des zweiten ökumenischen Adventsnachmittags in Bad Staffelstein kam erstmals weihnachtliche Stimmung auf.
Die Kinder hatten beim Stockbrot-Backen unter offenem Feuer ihren Spaß.Foto: Thomas Hümmer
 
von THOMAS HÜMMER
Blies im vergangenen Jahr beim ersten ökumenischen Adventsnachmittag an der Kilianskirche ein kräftiger, kalter Wind, so meinte es Petrus bei der Neuauflage der Veranstaltung rund um die evangelische Dreieinigkeitskirche besser und hielt seine Schleusen geschlossen.

Zu Beginn läuteten die offen schwingenden Glocken der Dreieinigkeitskirche den Advent ein. Pfarrer Matthias Hagen beobachte die Besucher dabei, wie sie gebannt zu den beiden Glockentürmen schauten. "Keine Angst, die Glocken und die Klöppel hängen schon seit meiner Einführung vor 21 Jahren da oben, die fallen nicht herunter", sagte er.


"Wir haben seinen Stern gesehen"


Das Thema des Adventnachmittags lautete "Wir haben seinen Stern gesehen". Pfarrer Hagen verdeutlichte hierzu: "Wir sind gekommen, den Stern anzubeten - der Stern ist Symbol der Hoffnung und der Sehnsucht. Auch wir sollten funkeln wie Sterne."

"Wir sollten dem Leitstern folgen, denn sein Licht strahlt weiter, auch für uns", führte Pfarrer Georg Birkel aus. Wo Gutes aufgetischt werde, gebe es Gourmet-Sterne - hier gebe es nicht nur einen Gaumen-, sondern auch einen Ohrenschmaus.


An der Ständen konnte man sich aufwärmen


Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen stellte die Mitwirkenden vor. So boten der evangelische und der katholische Kindergarten Weihnachtsplätzen zum Kauf. Die Franziskusschwestern aus Vierzehnheiligen waren ebenso mit von der Partie wie der katholische Frauenbund, der Kaffee und Kuchen auftischte. Die Konfirmanden brachten das eine oder andere Buch für kleines Geld an den Mann, der Hobbykreis bot Selbstgestricktes feil.

Für die Wärme von innen heraus sorgten der evangelische Kirchenvorstand mit dem Verkauf von Glühwein sowie die Pfadfinder mit leckerem Tee.

Für die Kinder war auch etwas geboten - sie konnten unter der Leitung der Pfadfinder am offenen Feuer Stockbrot backen. Für den angekündigten Ohrenschmaus sorgten der evangelische Posaunenchor sowie die Nothelferkapelle. Bei Liedern wie "Wir sagen euch an den ersten Advent", "In der Weihnachtsbäckerei" oder "Jingle Bells" kam bei Einbruch der Dunkelheit und dem Anblick der beleuchteten Buden bei so manchem Besucher erste Weihnachtsstimmung auf.


Konzert in der evangelischen Kirche


Zum Abschluss des Adventsnachmittags folgte ein Konzert in der evangelischen Kirche. Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen kündigte ernste und heitere Lieder auch zum Mitsingen an. Den Auftakt machte der evangelische Kirchenchor. Matthias Hagen führte die Besucher in die Lieder der siebenköpfigen Kirchenband ein. Pfarrerin Schmid-Hagen und Pfarrer Georg Birkel trugen zwischen den Liedern Besinnliches und Nachdenkliches rund um das Thema "Wir haben seinen Stern gesehen" vor.

Beim dem Lied "Leo Spekulatius - der Lebkuchenmann" wurden die Zuhörer mit Spekulatius-Plätzchen verwöhnt. Der katholische Pfarrer sagte daraufhin: "Wer hätte gedacht, dass aus einem Sammelkörbchen auch etwas Gutes kommen kann." Nach weiteren Liedvorträgen des evangelischen Kirchenchors sangen alle gemeinsam das Lied "Tochter Zion".

Der gesamte Erlös des Adventsnachmittags ist je zur Hälfte für Adveniat und Brot für die Welt bestimmt.
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