Bescheide

Grünes Licht für Ebensfelder Häuslebauer

Der Ebensfelder Bau- und Umweltausschuss erteilte acht neuen Bauanträgen eine Zusage. Fraglich bleibt allerdings die Zukunft des Kleukheimer Gemeindehauses.
Was mit dem Gemeindehaus am Kleukheimer Schulplatz geschieht, steht noch in den Sternen. Foto: T. Hirschberg
 
Daumen hoch hieß es am Dienstagnachmittag in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses für alle vorliegenden privaten Bauanträge.

Längere Diskussionszeit beanspruchte allerdings eine Bauvoranfrage aus Birkach: Das bereits bestehende marode Stallgebäude auf dem Grundstück der Bauwerber in Birkach soll abgerissen und an gleicher Stelle ein neues Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage errichtet werden. Der Zugang über die angrenzende öffentliche Grünfläche sollte eigentlich nicht bewilligt werden, da diese erst im Rahmen der Dorferneuerung angelegt wurde und nicht verbaut werden dürfte.

Der Bauausschuss einigte sich schließlich darauf, der Zugangsmöglichkeit zuzustimmen, einen Verkauf der gemeindlichen Grünfläche aber abzulehnen.

Vorerst unklar bleibt das weitere Schicksal des Kleukheimer Gemeindehauses: Die beiden Wohnungen und die Haustechnik befänden sich in einem schlechten Zustand, die Zimmer seien alt und abgewohnt. Derzeit ist nur die untere Etage vermietet.

Nach Auslaufen des Mietvertrags stehen drei Optionen zur Wahl: eine kostenintensive Sanierung, Verkauf oder Abriss. Anstelle des Gebäudes könnte dann eine Grünfläche mit Parkplätzen, ein Festplatz oder eine Erweiterung des Spielplatzes am Froschbach stehen.


Finanzielle Konsequenzen

Zunächst müsse aber geprüft werden, ob ein Abriss förderschädlich wäre und dem Ensembleschutz widerspreche. "Im Zuge der Dorferneuerung vor gut 20 Jahren wurde das Gebäude saniert", sagte Bürgermeister Bernhard Storath dazu.

"Daher stellt sich jetzt die Frage: Darf es überhaupt abgerissen werden?" Durch den Abbruch des Gebäudes würde außerdem eine Lücke im Dorfbild entstehen.

Künftigen Diskussionsstoff bietet auch die Errichtung von Fahrradhäusern an der ICE-Strecke sowie die mögliche Anbringung einer Überquerungshilfe in der Ebensfelder Hauptstraße auf Höhe der ehemaligen Kiesler-Tankstelle, für die Bernhard Storath unbedingt eine Förderung beantragen möchte. "Der Gehsteig wird in Richtung Kirche immer schmaler und wir bekommen sonst keine Gelegenheit mehr, dort etwas umzubauen", erklärte er das Bauvorhaben.


An Kindergrößen anpassen

Eveline Zeis wies zum Abschluss noch darauf hin, die Schaukeln auf dem Spielplatz am Ebensfelder Kindergarten in unterschiedlichen Höhen einzustellen, um den Größenunterschieden der Spielplatzbesucher gerecht zu werden.
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