Lichtenfels
Stadtratssitzung

Gewerbegebiet: Es geht zügig voran

Es tut sich was am künftigen Standort von Concept Laser im Gewerbegebiet nahe der A 73 bei Seubelsdorf. Der Bebauungsplan soll im Juni Satzungsreife haben.
Artikel einbetten
Es tut sich was am künftigen Standort von Concept Laser im Gewerbegebiet an der A 73 bei Seubelsdorf: Baufahrzeuge und Bagger sind im Einsatz.  Foto: Popp
Es tut sich was am künftigen Standort von Concept Laser im Gewerbegebiet an der A 73 bei Seubelsdorf: Baufahrzeuge und Bagger sind im Einsatz. Foto: Popp
+1 Bild
Während Bagger und Baufahrzeuge das künftige Gewerbegebiet an der A 73 bei Seubelsdorf bereits in Beschlag genommen haben, wird auf dem Verwaltungsweg weiter unter Hochdruck an dem dazugehörigen Bebauungsplan gearbeitet. Die Zeit drängt, Concept Laser will an seinem künftigen Standort schon Ende 2018 produzieren, heuer noch soll Baubeginn sein. In der Stadtverwaltung wie auch im Landratsamt werden alle Hebel gezogen, damit die willkommene Unternehmensentscheidung, am Standort Lichtenfels rund 100 Millionen Euro zu investieren, wie geplant umgesetzt werden kann. Die erste Auslegungsfrist für den Bebauungsplan endete vergangenen Mittwoch, am Montagabend lag die Beschlussvorlage dazu bereits den Stadträten vor. Die Träger öffentlicher Belange - das sind Behörden wie Autobahndirektion und Wasserwirtschaftsamt, außerdem Versorgungsunternehmen wie Bayernwerk und Telekom - hatten keine Einwände vorgebracht, die eine Planänderung bedingt hätten. Ein Hinweis des Staatlichen Bauamtes Bamberg galt den Zufahrten. Aktuell wird davon ausgegangen, dass täglich etwa 500 Pkw in den Morgen- und Abendstunden an- und abfahren werden.


Gebäude bis 25 Meter hoch

Der Lkw-Verkehr wird auf 20 täglich geschätzt. Trotzdem sollen Reundorfer - und Rudolf-Diesel-Straße im Auge behalten und die Kreuzungen gegebenenfalls nachgebessert werden. Günther Lorenz vom Stadtbauamt wies ferner darauf hin, dass die Gebäude wegen des Grundwasserstandes einen bis sechs Meter höher geplant werden. Damit wären sie im rückwärtigen Teil etwa 25 Meter hoch, vergleichbar mit den Silos dort. Die Stadträte vertrauen hierbei auf die Zusage des Unternehmers, ein ansprechendes Bauwerk zu errichten. Bernhard Christoph (Grüne) richtete die Bitte an dessen Adresse, die Maximalhöhe möglichst nicht an allen Stellen auszureizen. Außerdem war ihm an einer ansprechenden Eingrünung gelegen. Er wies ferner auf den Kreuzstein (Denkmal) im Straßeneinmündungsbereich hin, der gesichert werden müsste.
Seitens des Amtes für Denkmalpflege liegt, wie Günther Lorenz anmerke, die Erlaubnis für Bodeneingriffe vor. Mögliche Funde müssen gesichert werden. Etwas Spektakuläres, was zu einem Baustopp führen würde, ist bislang nicht gesichtet worden. Nach einstimmigem Beschluss wird der Bebauungsplan nun ausgelegt. Im Juni soll der Satzungsbeschluss fallen.
Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren