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Ganze Generationen unterrichtet

Fast 40 Jahre unterrichteten Maria Geißler-Wiener und Hans Schott an der Haupt- und späteren Mittelschule ganze Generationen von Schülern im Sport. Bei einer fröhlichen Feier in der Aula wurden die beliebten Pädagogen in den Ruhestand verabschiedet.
Die Mittelschule Altenkunstadt  verabschiedete ihre Sportlehrer Maria Geißler-Wiener (Zweite von links) und Hans Schott (Zweiter von rechts). Rektor Manfred Heinbuch (rechts), Konrektor Bernd Schick (links) und Elternbeiratsvorsitzender Norbert Kraus (Mitte) dankten den verdienten Pädagogen für ihr langjähriges Wirken. Foto: Bernd Kleinert
 

Rektor Manfred Heinbuch bezeichnete sie als "Urgesteine und Sportgrößen, die die Schule maßgeblich mitgeprägt haben". Er erinnerte an die Organisation der Bundesjugendspiele und vieler anderer Sportveranstaltungen sowie an die Betreuung der Schülermannschaften. "Es gibt an unserer Schule keinen Schüler, der nicht zumindest von einem der beiden Sportlehrer unterrichtet wurde."
Die Schüler hatten sich für die Verabschiedung ihrer "Sportpauker" Einiges einfallen lassen. Nach einer Tanzeinlage der Party-Fun-Girls (Klasse 7bM) zeigten Schüler der 7aG mit einem Sketch, wie sich der Sportunterricht gewandelt hat. Drei Achtklässler stellten pantomimisch Sportarten dar, die Maria Geißler-Wiener und Hans Schott erraten sollten. Eine Gaudi war die Spielshow "Schlag die Sportler". Die scheidenden Lehrer schlugen sich wacker. Den "Kick-Boxing-Dance" zum Sommerhit "My heart skips a beat" zeigten Fünftklässlerinnen.

Geschenke von Klassensprechern


Die Klassensprecher der Mittelschule überreichten den Pädagogen Geschenke: Für Hans Schott gab´s "isotonische Getränke" in Form von alkoholfreiem Bier, während Maria Geißler-Wiener sich über "Vitamine pur" freute. Die Jugendlichen bedankten sich bei ihnen für den "coolen", abwechslungsreichen Unterricht: "Danke auch dafür, dass Sie jeden Spaß mitgemacht haben. Wir werden Sie vermissen."
Namens des Elternbeirats würdigte Norbert Kraus das verdienstvolle Schaffen der engagierten Sportlehrer.
Als Maria Geißler-Wiener 1975 in Altenkunstadt ihren Dienst antrat, seien die Kinder noch braver gewesen. "Aber Ihr seid trotzdem in Ordnung", versicherte sie ihnen. Mit Jugendlichen zu arbeiten, sei immer ihr Traum gewesen. Sie lobte das gute Betriebsklima. Mit einer Bilderschau erinnerte die Sportpädagogin an die vielen Wettkämpfe in der Leichtathletik und im Volleyball, an denen sich die Mittelschule unter ihrer Regie beteiligt hat: "Wir haben viele Titel und Trophäen mit nach Hause gebracht."
Stellvertretend für alle vorangegangenen Schülergenerationen überreichte sie den Wettkämpferinnen dieses Schuljahres jeweils eine Blume. Damit sie auch im Ruhestand fit bleibt, revanchierten sich die Mädchen mit einem Volleyball.
"Jetzt habe ich endlich auch mal schulfrei", sagte Hans Schott, der 1973 als Sportlehrer nach Altenkunstadt gekommen war, mit einem Augenzwinkern. Die Arbeit mit Kindern und Kollegen habe ihm immer Freude bereitet. Er habe die lange und schöne Zeit in Altenkunstadt wirklich genossen.

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