Region // Lichtenfels
Frühstück im Geburtshaus des Vaters
Beim Leserfrühstück des Fränkischen Tags in Bad Staffelstein erlebten die Gäste ihre Heimatzeitung ganz nah und aus einer neuen Perspektive.
"Die Gelegenheit, einmal in seinem alten Haus zu frühstücken, darf man sich doch nicht entgehen lassen", sagt Hildegund Kricke. Ihr Vater wurde im heutigen Redaktionshaus des FT geboren. Sie hatte zwar selbst nicht in dem Haus gewohnt, doch als Kind hier viel Zeit bei ihren Großeltern und später bei ihrer Tante verbracht. So kennt sie heute noch jede Ecke des Hauses und kann genau erzählen, was sich wo vor über 60 Jahren befunden hat. "Hinter dem Haus waren der Stall und die Scheune. Hier haben Hühner, Gänse, Schweine und Kühe gelebt. Oben auf dem Dachboden waren die Getreidesäcke, die mein Onkel immer auf der Schulter hinauf getragen hat", sagt sie. Gern erinnert sich die Staffelsteinerin an diese Zeit zurück. Daher war es ihr auch wichtig, am Redaktionsfrühstück teilzunehmen und so die Chance zu haben, das Haus noch einmal zu besichtigen.
Fast fertig, aber noch nicht ganz: Die Lokalredaktion des Fränkischen Tags lud am Samstagvormittag ihre Leser zu einem Redaktionsfrühstück ein. Das Haus wird momentan umgestaltet, denn es ist mehr Leben in die Lokalredaktion eingekehrt, für die man Platz braucht. In den vergangenen Wochen hatte die Stammbesetzung viele neue Kollegen auf Zeit: die Volontäre Vanessa Schneider, Sebastian Martin und Martin Kreklau machten auf ihrem Ausbildungslauf durch das Haus Fränkischer Tag länger in Bad Staffelstein und Lichtenfels Station, die Praktikanten Sandro Kratt, und Manuel Stark bringen zur Zeit Leben in den Redaktionsalltag - und diese Lebendigkeit soll stärker als bisher zu spüren sein.
Auch im Juli werden die Leser neue Namen über den Artikeln im Fränkischen Tag entdecken, auch in der Stammbelegschaft - und deshalb war das für die Redaktion ein Anlass, sich für die Leser mit einer neuen Aktion zu öffnen: dem Leserfrühstück. Am Samstag, 7. Juli, wird zwischen 10 und 12 Uhr auch in Lichtenfels eine solche Veranstaltung stattfinden.
Rund 60 Personen besichtigten am Vormittag die Räume des Fränkischen Tags in Bad Staffelstein. Hier bekamen sie vom FT-Chefredakteur Frank Förtsch und dem stellvertretenden Redaktionsleiter Tobias Kindermann erklärt, wie Neuigkeiten den Weg zum Leser finden. Dabei ging es nicht nur um die Tageszeitung, sondern auch um die immer enger werdende Verbindung hin zu den elektronischen Medien.
Frank Förtsch demonstrierte, wie schnell die elektronischen Medien heute funktionieren. Tobias Kindermann zeigte den Weg von der Mail auf die Zeitungsseite - und auch in das Internetportal www.infranken.de. Als Ansprechpartner waren auch die FT-Redakteure Stefan Zopf und Matthias Einwag sowie Redaktionsassistentin Susanne Schilling dabei, dazu auch Manuel Stark und Sandro Kratt.
Was waren die Themen, die dort angesprochen wurden? Vorne lag unsere gerade ausgelaufene Radfahr-Serie. Die Resonanz ist so gut, dass die Redaktion das Thema auch in der kommenden Zeit nicht aus den Augen verlieren will.
Ein wichtiges Thema ist der Sport, deshalb fanden auch Gespräche mit TSV-Vorstand Wolfgang Klecker, Karl-Heinz Drossel und Hartmut Klamm statt. Dazu gab es auch viele Diskussionen, wie der Weg der Zeitung in die Zukunft aussehen muss - angefangen damit, wie man das Leben vor Ort abbildet - und dabei gleichzeitig auch die Aktionen von Vereinen, Verbänden und Ehrenamtlichen dem Leser nahe bringt. Im Lokalteil des Fränkischen Tags werden sich dafür in nächster Zeit einige Beispiele finden: In der kommenden Woche startet eine Serie zum Thema "40 Jahre Landkreis" mit persönlichen Erinnerungen bekannter Persönlichkeiten im Landkreis, Ende des Monats eine neue Serie von Vor-Ort-Aktionen, die es so noch nicht gab.


















