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Die Staffelsteiner Polizei wird umgestaltet

Der rückwärtige Bereich der Polizeistation Bad Staffelstein wird umgestaltet. Die alten Garagen sind bereits abgerissen. Nun wird das Areal neu gestaltet und mit neuen Stellplätzen für die Einsatzfahrzeuge sowie mit einem Stahltor versehen.
Die fünf Garagen die hinter dem Hauptgebäude der Polizeistation (links im Bild) sind bereist abgerissen. An dieser Stelle  sollen noch in diesem Jahr das Stahltor und ein barrierefreier Zugang eingebaut werden.
 

Ruckzuck waren sie weg: die Garagen im Hinterhof der Polizeistation in der Bamberger Straße. Die Männer der ausführenden Baufirmen Raab und Essmeyer haben ganze Arbeit geleistet. In der nächsten Woche soll mit dem zweiten Teil der BAuarbeiten begonnen werden. In weniger als zwei Monaten soll der Umbau der Polizeistation abgeschlossen sein.

"Bis Anfang des Vorjahrs haben wir schon hier im Hauptgebäude umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen durchgeführt, von den Arrestzellen über den Sicherheitstrakt bis zu den Büroräumen", erklärt Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Preiß, der Leiter der Polizeistation. Die Planungen seien jeweils vom Staatlichen Bauamt Bamberg ausgeführt worden, Kostenträger der 300.000 Euro teuren Maßnahmen sei das bayerische Innenministerium.

Etwa 80.000 Euro davon fallen auf den Bauabschnitt II, mit dem jetzt begonnen wurde: Dazu gehören der Abbruch der fünf alten Garagen und einer Stützmauer, die Umgestaltung des Waschplatzes, das Auffüllen und der Rückbau der Asphaltflächen sowie Entwässerungsarbeiten und das Herstellen der Fundamente.

Barrierefreier Zugang entsteht


Im Hinterhof der Polizeistation werden acht neue Stellplätze geschaffen sowie ein barrierefreier Zugang zur Polizeistation. Errichtet wird auch ein den Sicherheitsbestimmungen entsprechendes Stahltor. "Das bestehende Stück der alten Stadtmauer, wie man es jetzt sieht, bleibt stehen", erklärt Karl-Heinz Preiß, "es wird lediglich etwas aufgebaut."

Was dieses Mauerstück betrifft, war beim städtischen Bauausschuss im Juli eine Ausnahmegenehmigung beantragt worden, die auch erteilt wurde. Hier werde kein Präzedenzfall geschaffen, erklärte damals Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU) zu der Bau-Anfrage, die das Anwesen im Altstadtbereich betraf.

Der gesetzte Zeitplan ist straff: Nach den Maurer- und den Pflasterarbeiten soll noch vor Weihnachten die Stahltoranlage eingebaut werden. "Wenn das Wetter nicht zu schlecht wird, schaffen wir das auch", hofft Karl-Heinz Preiß. Bis dahin sagt der Hauptkommissar sicher nicht zum Kollegen "Henry, hol' doch mal den Wagen raus", denn die Einsatzfahrzeuge stehen wegen der Baustelle derzeit ohnehin schon vor der Polizeistation.

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