Altenkunstadt
Prüfung

Damit Wehrler nie aus der Puste kommen

Elf junge Feuerwehrler legten eine Atemschutzausbildung ab - lernten theoretisch und praktisch die Personenrettung mit Maske und Sauerstoffflasche.
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Die Prüflinge mit der Führung der Feuerwehr und Bürgermeister Robert Hümmer Foto: Dieter Radziej
Die Prüflinge mit der Führung der Feuerwehr und Bürgermeister Robert Hümmer Foto: Dieter Radziej
Der Atemschutz nimmt innerhalb des Feuerwehrwesens einen besonderen Stellenwert ein, wobei es immer ein Anliegen der Rettungskräfte ist, auch über eine ausreichende Zahl an ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern zu verfügen.

Deshalb stand bei der Stützpunktwehr von Altenkunstadt mit ihren Ortswehren in Burkheim und Strössendorf kürzlich die Atemschutzausbildung im Mittelpunkt. Erfreulich dabei: Elf junge Feuerwehrler erklärten sich bereit, diese Ausbildung auf sich zu nehmen. Einen Mittelpunkt der gesamten Tätigkeit bildete dabei die Atemschutzstrecke in Burgkunstadt - hier übten die Aktiven unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Ottmar Jahn und Kreisbrandmeister Thomas Petterich.


Die Praxis und Theorie

Nach den theoretischen Schulungen folgten die praktischen Teile, wobei sich alle eingehend mit der Handhabung und Gewöhnung an Maske, Filter und Sauerstoffflaschen beschäftigen mussten. Auch die Atemschutzstrecke galt es mehrfach zu bewältigen, wobei es einige Herausforderungen bedeutete, sich hier vor allem bei Dunkelheit zu orientieren, an Brandbekämpfung sowie der anschließenden Personensuche und der Rettung mitzuwirken. Die Lehrgangsleiter überwachten diese übertragenen Ausgaben dabei aus dem Kommandostand der Anlage.

Als der letzte der Feuerwehrdienstleistenden die Stecke erfolgreich gemeistert hatte, fanden sich Feuerwehrleute, wobei ihnen die vorangegangenen Anstrengungen schon noch etwas anzumerken waren, im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses von Burgkunstadt zusammen.

Hier ging Kreisbrandinspektor Ottmar Jahn zunächst auf das Lehrgangsgeschehen ein und zeigte auf, welche wichtigen Aufgaben die Atemschutzgeräteträger, gerade wenn es um die Brandbekämpfung und Personenrettung in einem Gebäude geht, haben. Zugleich dankte er allen Aktiven der Wehren aus Altenkunstadt, Burkheim und Strössendorf, die sich an mehreren Tagen die Zeit für die Ausbildung genommen hatten und konnte bei der Abschlussbesprechung gleichzeitig bekanntgeben, dass alle Feuerwehrler diese Prüfung erfolgreich abgelegt haben.


Zeugnisse werden überreicht

In diesem Sinne überreichte Kreisbrandinspektor Ottmar Jahn mit Kreisbrandmeister Thomas Petterich die Zeugnisse an Christofer Dück, Jeremias Krause, Daniel Ladegast (Freiwillige Feuerwehr Altenkunstadt), Christian Beuschel, Florian Hoffmann, Christian Mittelstädt (Freiwillige Feuerwehr Strössendorf) und Dominik Dietz, Rafael Wicklein, Joachim Grassmann, Jan Herold (Freiwillige Feuerwehr Burkheim).

Gratulationen gab es anschließend durch Ersten Bürgermeister Robert Hümmer, der die jungen Feuerwehrführungskräfte ermutigte, das erlernte Wissen und Können jetzt nutzbringend und möglichst lange innerhalb ihrer Feuerwehrgemeinschaften der Gemeinde Altenkunstadt anzuwenden.
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