von unserem Mitarbeiter Andreas Welz

Christian Meißner stellte sein Programm vor, das er als Landkreischef realisieren würde. "Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir alle zusammenhalten", appellierte er an die Kreisdelegierten. Er wolle wie Reinhardt Leutner und auch dessen Vorgänger Ludwig Schaller bürgernah und ein Landrat für alle sein. "Wir müssen den Landkreis am Markt halten", formulierte er eine der wichtigsten Aufgaben. Das neue Klinikum, die Obermain-Therme, leistungsfähige Krankenhäuser und eine flächendeckende Versorgung mit Ärzten könnten die Grundlage der geplanten Gesundheitsregion sein. Die touristische Entwicklung müsse stärker vorangebracht werden. Von der Therme in Bad Staffelstein sollten alle elf Kommunen profitieren.
Die Förderung von Bildung und Kultur solle weiterhin Priorität genießen. Wirtschaftlich müsse die vorhandene Substanz gefördert werden, aber auch Neuansiedlungen von Betrieben seien willkommen. Den demografischen Wandel dürfe man nicht einfach hinnehmen, sondern müsse für den Bevölkerungszuwachs Tag und Nacht kämpfen, zum Beispiel mit attraktiven Arbeitsplätzen und einem lebenswerten Umfeld.
Er sei für jede neue Idee dankbar, unterstrich der Kandidat. Er wolle bei Umfragen die Wünsche und Anregungen der Bevölkerung ausloten. An die Adresse des politischen Gegners gerichtet, sagte er: "Wir brauchen Visionen und keine Erbsenzählerei."