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Rechtsextreme

Aufregung in Lichtenfels: Rechte Partei "Der III. Weg" will bei Kindererlebnistag werben

Am Rande des Kindererlebnistags in Lichtenfels wollten Rechte für sich werben. Das kam nicht gut an. Schließlich wurde die Veranstaltung ganz abgesagt.
Am Rande des Kindererlebnistags in Lichtenfels wollten Rechte für sich werben. Das kam nicht gut an. Schließlich wurde die Veranstaltung ganz abgesagt. Symbolbild: Marcus Führer dpa/lby
 
von MATTHIAS EINWAG
Die rechtsextreme Partei "Der III. Weg" hatte vor, am Rande des Kindererlebnistags am Samstag in Lichtenfels eine Veranstaltung abzuhalten. Die Veranstalter des Erlebnistags bekamen dies mit und riefen die Polizei.

Den Beamten gegenüber erklärten die Mitglieder des "III. Weg", dass sie die Veranstaltung beim Landratsamt Lichtenfels angemeldet hätten. Die Polizeibeamten vor Ort entschieden jedoch, die Veranstaltung der rechtsgerichteten Organisation zu verlagern, weil das Umfeld eines Kindertages nicht der richtige Platz für eine solche Kundgebung sei.

Das hätten die Angehörigen der Vereinigung eingesehen, teilte ein Polizeisprecher auf Nachfrage mit. Die Mitglieder der rechtsorientierten Partei hätten daraufhin ihre Veranstaltung ganz abgesagt, die in Vorbereitung war und noch nicht begonnen hatte.


Aufregung in den sozialen Medien

Auf Facebook war über das Ansinnen des "III. Weg" diskutiert worden. Dabei zeigten die Debattierenden wenig Verständnis dafür, dass die rechtsgerichtete Partei ausgerechnet beim Kindertag präsent sein wollte, "um Mitläufer zu werben".

"Der III. Weg" ist eine rechtsextremistisch-neonazistische Kleinpartei in Deutschland, die unter maßgeblicher Beteiligung ehemaliger NPD-Funktionäre und Aktivisten des verbotenen Freien Netzes Süd gegründet wurde.
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