Pfarrfahrt nach Fatima

 
von HannbergJugendteam (Leserbeitrag)

Bezaubernde Städte, beeindruckende Landschaften und Fatima, eins den wichtigsten Pilgerorte der Welt – all das ist Portugal.
Die Reisegruppe der diesjährigen Pfarrfahrt gemeinsam in Fatima ein. Einige der Gruppe besuchten noch das Rosenkranzgebet und die Prozession und waren beeindruckt.
Sintra, der Besuch der Altstadt und des Königsschlosses waren die ersten Ziele des zweiten Tages. Anschließend ließen sich alle an der Caba de Roca, dem westlichsten Punkt Europas den Wind um die Nase wehen. Lissabon, „die Schöne am Tejo“, zählt zu den schönsten Metropolen der Welt. Die Hauptstadt Portugals umgibt der unwiderstehliche Charme vergangener Zeiten. Prächtige Paläste und Klöster zeugen von kolonialem Glanz. Ein Besuch im das Hieronymuskloster (UNESCO-Weltkulturerbe) stand ebenso auf dem Programm wie der Genuss der idyllischen Gassen der Altstadt. Der Turm von Belém, der als das Wahrzeichen von Lissabon gilt und der Denkmal der Entdeckungen ließen nur kurze Fotomomente zu. Die längste Hängebrücke Europas überspannt den Tejo und weithin sichtbar steht die Cristo-Rei-Statue.
Am dritten Tag führte unser Weg zur Besichtigung des ehemaligen Zisterzienserklosters, nach Alcobaca eines der größten, berühmtesten und ältesten Klöster des Landes (Weltkulturerbe). Dort feierten wir gemeinsam Gottesdienst um dann nach Obidos weiterzufahren. Die mächtige Burganlage inmitten schmaler Gassen, mit weißgetünchten und blumengeschmückten Häusern lädt zu einem Spaziergang vorbei an kleinen Geschäften. Dabei gibt es immer wieder die Möglichkeit berühmten Kirschlikör Ginginha zu probieren. Nazaré, eine am Atlantik gelegenen, sehr malerische Stadt mit ganz tollem Strand und diesen konnten wir in einer freien Zeit genießen. Zum Abschluss noch Aljustrel, ein Besuch im Dorf der Seherkinder, auf dem Kreuzweg dann zu Fuß nach Fatima. Am Abend dann das das gemeinsame Rosenkranzbeten, die Prozession mit den vielen Kerzen und die Heilige Messe. Mit Worten schwer zu beschreiben, das muss man erlebt haben, ich hoffe die Bilder stellen ein paar Eindrücke dar.
Den Donnerstag verbrachten wir in FATIMA. Dem größten Wallfahrtsort Portugals. Hier erschien am 13. Mail 1917, also vor 100 Jahren den drei Hirtenkindern die Jungfrau Maria. Wir nahmen am Internationalen Gottesdienst teil, der sehr beeindruckend war. Ein ganzer Tag in dem Sanktuarium. Der Vorplatz der Pilgerkirche ist doppelt so groß wie der Petersplatz in Rom. Wir besichtigten die moderne Basilika, die alte Basilika und die Erscheinungskapelle, einige auch das Museum mit Geschenken aus aller Welt.
Coimbra war nach dem Frühstück das Ziel vom Freitag, die Stadt mit dem Sitz der ältesten Universität des Landes. Wir besuchten die Universität und die angeschlossene Bibliothek und hatten noch Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt bevor wir das Kloster Batalha besuchen. Das weitbekannte Dominikanerkloster gehört zu den schönsten Baudenkmälern Europas und erinnert an den Sieg der Portugiesen über Kastilien im Jahre 1385. Seine Kreuzgänge und die »unvollendete Kapelle« übertreffen die Baukunst manch berühmter Kathedrale (Weltkulturerbe). Und am Samstag ging es wieder zurück in unsere fränkische Heimat.



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