Ebern

Windräder etc.: Warum machen wir eigentlich kein Bürgerbegehren?

Läuft in Ebern die letzten Jahre und Monate nicht ein bisschen viel schief? Neuestes Beispiel: Seit ich am 7. Oktober 2016 im amtlichen Mitteilungsblatt von der Informationsveranstaltung zum „Windpark“ am Tonberg gelesen habe, frage ich mich: Wusste die „GUT Hassberge mbH“ auch erst sei...
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Läuft in Ebern die letzten Jahre und Monate nicht ein bisschen viel schief? Neuestes Beispiel: Seit ich am 7. Oktober 2016 im amtlichen Mitteilungsblatt von der Informationsveranstaltung zum „Windpark“ am Tonberg gelesen habe, frage ich mich:

Wusste die „GUT Hassberge mbH“ auch erst seit 7. Oktober, dass sie zu einer Informationsveranstaltung am 13. Oktober 2016 nach Ebern eingeladen wird?

Wird hier eigentlich Fair Play gespielt? Wo doch die Debatte auf Wunsch des Bürgermeisters „sachlich“ und „ohne Emotionen“ geführt werden sollte?

Kann der Vertreter der „GUT“ als Referent die notwendigen objektiven Informationen geben? Wer referiert über die Schattenseiten des „Windparks“? Warum konnte bisher kein Name genannt werden? Überlegt vielleicht Herr Enoch zu Guttenberg noch, ob er kommen soll? Oder wurde er gar nicht eingeladen? Wenn nein, warum nicht?

Weshalb sind zwar die Eberner und Kirchlauterer Bürger/innen eingeladen, aber nicht die Rentweinsdorfer und Königsberger? Das erschließt sich mir nicht.

Das war ein Punkt. Es gibt aber noch viele weitere Angelegenheiten, die „suboptimal“ gelaufen sind.

Deshalb würde es sich regelrecht anbieten, ein Bürgerbegehren auf die Beine zu stellen. Damit könnten gleich mehrere Korrekturen gemacht werden.

„3 in 1“: Drei Entscheidungen mit einem Verwaltungsaufwand und an einem Tag.

1. Bürgerbegehren:
Soll die Herausnahme von 90,9 Hektar Wald aus dem Naturpark rückgängig gemacht werden?
Ja oder Nein.

2. Bürgerbegehren:
Soll die Rechts-vor-links-Regel in der Altstadt abgeschafft werden?
Ja oder Nein.

3. Bürgerbegehren:
Soll es eine Rückgründung der VHS Ebern geben?
Ja oder Nein.

„4 in 1“ wäre noch besser:

4. Bürgerbegehren:
Soll der Architektenentwurf für das zu bauende Betreuungsgebäude an der Stadtmauer abgelehnt werden und ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden?
Ja oder Nein.

Schade, dass man in Sachen Bereitschaftspraxis nicht zuständig ist, sonst müsste es „5 in 1“ geben. Oder „6 in 1“, wenn man den Fahrschulkreisel dazuzählt.
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